Nuhr dran glauben vom 15.06.2017

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Irgendwann müssen wir alle dran glauben. Bis dahin gilt oft: Glaube ist gut, Wissen ist besser. Nicht umsonst waren die letzten Worte des Reisenden im Angesicht des Tigers: Ich glaube, der tut nix. Die Erfahrung zeigt, dass Wissen oftmals eine erheblich bessere Grundlage für eine Entscheidung ist.

Aber was ist der Mensch bereit zu tun – aus bloßem Glauben? Immer mehr Menschen auf dieser Welt sind willens, dafür in den Krieg zu ziehen, sich in die Luft zu sprengen oder anderen Vorschriften zu machen. Menschen sollen sich in Säcke hüllen, den Ring eines Geistlichen küssen oder dem großen Wumbatamba huldigen. Alles, weil es der liebe Gott angeblich so will. Aber wer weiß das schon? Keiner. Deshalb heißt es „Glaube“.

Man sagt, der Glaube versetze Berge. Das stimmt nicht. Berge bewegen sich ausschließlich durch Plattentektonik oder Vulkanismus. Trotzdem glauben Menschen daran. Dieter Nuhr ist dem Glauben auf der Spur, erklärt wie er entsteht, was er bewirkt und weiß, dass Glauben allein nicht ausreicht. Er stellt nicht nur die Frage: Woran glauben wir? Er fragt auch nach, was eigentlich passiert, wenn wir ihn infrage stellen. Intelligent, überraschend und vor allem: sehr komisch. (Sendetext ARD)

Nuhr dran glauben von und mit Dieter Nuhr – ARD-Themenwoche „Woran glaubst Du?“ vom 15.06.2017 | ARD



„Man kann keinen Teufel kämmen, der keine Haare hat.“
(Abraham a Sancta Clara; * 2. Juli 1644; † 1. Dezember 1709)

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