MrSpinnert von MrSpinnert, vor 1 Monat
quer vom 21.01.2021

Kritik und Satire in quer vom 21.01.2021 mit Christoph Süß und den Themen:

  • Immunreaktion: Spaltet die Impfung die Gesellschaft?
    Mit dem Impfpass ins Theater, ins Kino oder ins Wirtshaus? Während die einen gegen eine befürchtete „Impfpflicht“ protestieren, diskutieren die anderen, ob Geimpfte früher zur Normalität zurückkehren dürfen sollten. Ist es möglich, dass im Jahr 2021 Bürger desselben Landes in zwei unterschiedlichen Realitäten leben werden? Die einen noch im Lockdown, die anderen bereits im neuen Leben? Und wie würden wir diesen Charaktertest meistern? Werden Neid und Missgunst überwiegen oder die Freude für die, die es schon überstanden haben? „quer“ mit einem Gedankenexperiment.
  • Auf leisen Pfoten: Wer mordet Bayerns Katzen?
    Sie verschwinden spurlos. Sie werden misshandelt oder gar enthauptet. Eine wurde erschossen. In Bayern sind Katzenhalter zur Zeit in heller Aufregung, denn die Fälle häufen sich. Wer hat einen solchen Hass auf die Tiere? Sind es militante Vogelschützer? Oder eher sadistische Tierhasser? In einigen Fällen ermittelt inzwischen die Polizei. Katzenhalter lassen ihre Tiere derweil oft nur noch in Begleitung aus dem Haus. Hat eine Katze wirklich sieben Leben? In Bayern derzeit eher nicht.
  • Turmbau zu Höchheim: ein fränkischer Ort im Masten-Dschungel
    Im unterfränkischen Höchheim steht die Zukunft der Mobilfunktechnologie unmittelbar bevor: 5G! Und dafür bekommt der Ort nicht einen, nicht zwei, nicht drei, nein, vier Mobilfunkmasten – für 1.070 Einwohner! Die weißen Löcher der Mobilfunkabdeckung sollen nun mal geschlossen werden. Nur die Höchheimer fragen sich, warum es dazu so viele Masten braucht. Und warum die in zwei Ortsteilen, ausgerechnet, neben der Kirche stehen müssen. Fortschritt ist ein Geschenk, doch nicht immer freut sich der Beschenkte.
  • Genug ist genug: Deggendorfer kämpfen gegen Durchgangsverkehr.
    Seit 20 Jahren kämpft Manfred Krause gegen die Verwaltung der Stadt Deggendorf. Durch eine Änderung der Verkehrsführung Ende der 90er Jahre wurde seine Straße zur Durchfahrtsstraße und damit die Situation für ihn und andere Anwohner mit mehreren tausend Autos am Tag unerträglich. Die Stadt stellte sich stur, aber Herr Krause und seine Mitstreiter sind zäh. Sehr zäh.
  • Schmutz oder Schatz? Das Geschäft mit dem Klärschlamm
    Bei Straubing sollen zwei neue Klärschlammverbrennungsanlagen gebaut werden. Eine von einem Landwirt. Die andere von der Gemeinde. Die eine für 10.000 Tonnen Klärschlamm pro Jahr. Die andere für 30.000 Tonnen. Das Problem: So viel Klärschlamm gibt es in der Region gar nicht. Genauer gesagt: In ganz Niederbayern sind es 24.000 Tonnen pro Jahr. Wo soll der Rest also herkommen? Die Anwohner fürchten Klärschlamm-Importe und Umweltschäden für ihre Region.

quer mit Christoph Süß – Ganze Sendung vom 21.01.2021 | br