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MrSpinnert von MrSpinnert, 1 Woche her
Helmfried von Lüttichau über seine Familie, Staller und das Schauspielen

Helmut Friedrich Wilhelm Graf von Lüttichau, kurz Helmfried, ist der Spross eines altehrwürdigen Adelsgeschlechts aus Meißen. Im Alter von sieben Jahren zieht er mit der Familie von Bremen ins bayerische Gilching, wo er anfangs schwere Verständigungsprobleme hat und deshalb fast alle Karl Valentin-Stücke auswendig lernt. Er will erst Designer oder Rockstar werden, nimmt dann doch Schauspiel-Unterricht an der Otto-Falckenberg-Schule in München, bevor er seine Karriere als Theaterschauspieler an verschiedenen Bühnen Deutschlands startet. Seit 1997 ist er auch in Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen, wie z. B. in „Ossi’s Eleven“ oder „Wickie und die starken Männer“.

Die bayerische ARD-Vorabend-Serie „Hubert und/ohne Staller“, in der er acht Jahre den liebenswert-tollpatschigen Ermittler Staller mimt, bedeutet für ihn den großen Durchbruch und macht ihn zum Publikumsliebling der ganzen Nation. Nachdem er 2018 auf eigenen Wunsch aussteigt, ist er nicht nur im TV zu sehen: Er malt, musiziert mit Geige und E-Gitarre und schreibt seit Jahren Gedichte. Dafür wurde er bereits zweimal mit dem Autorenwerkstattstipendium des Lyrikkabinetts München ausgezeichnet. Im Oktober 2021 erscheint der Kino-Film „Der junge Häuptling Winnetou“ mit ihm als unerbittlichem Sheriff Wilson und ab Januar 2022 ist er mit „Plugged – ein Soloprogramm“ auf den Kabarettbühnen unterwegs.

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