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Die Gender Debatte – Zwischen Männlichkeit, Feminismus und Duden

Im Redaktionsraum der Anstalt glüht es vor Östrogenen: Christine Prayon, Lisa Politt und Sarah Bosetti sinnieren darüber, wie wohl ein neues Format ankommen würde, in dem Frauen endlich mal sagen dürfen, was sie wollen. Tabulose Frauen, sozusagen. Denn was zeichnet eine starke Frau heutzutage aus? Na klar, sie kann übers Ficken reden und wird nicht mal rot dabei! Prayon stellt zurecht fest, dass so eine Show doch mal ein hochgradig emanzipativer Schritt in die richtige Richtung wäre. Was wäre das doch politisch interessant, frech und verdammt feministisch noch dazu!
Bevor sie ihre Gedanken zu Ende bringen können, unterbricht sie Moderator und Ankermann Max Uthoff. Der beschwert sich darüber, dass in seiner Sendung alle Begriffe gendergerecht ausgesprochen werden müssen: „Warum reden wir von der Wahl der neuen Präsidentin, wenn zwei alte Männer zur Wahl stehen?“
Nachdem er dann seine Kolleginnen per Sprache in Kollegen verwandelt, entbrennt eine Diskussion darüber, wie sinnhaft die Gendersprache wirklich ist.
Die Fronten in der Anstalt scheinen verhärtet.

Die Gender Debatte – Zwischen Männlichkeit, Feminismus und Duden | Die Anstalt vom 03.11.2020