Sebastian Pufpaff: Wir nach

Gretel fing an zu weinen und sprach: „Wie sollen wir nun aus dem Wald kommen?“ Hänsel aber tröstete sie: „Wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist, dann wollen wir den Weg schon finden.“

Wohin geht unsere Gesellschaft? Wem kann man noch vertrauen? Und was führt die Supermarktkassiererin im Schilde? Sebastian Pufpaff stellt sich den entscheidenden Fragen unserer Zeit und schreckt dabei vor keiner Verschwörungstheorie zurück. Schließlich hängt doch alles mit allem zusammen und niemand blickt mehr durch. Hänsel und Gretel hätten heute sicher Smartphones mit GPS, im Wald aber keinen Empfang und schon gar kein Interesse an glutenhaltigen Lebkuchenhäusern

Es ist höchste Zeit für klare Ansagen! Damit hat Sebastian Pufpaff kein Problem. In aller Bescheidenheit verkündet er eine Diktatur der Satire. Einer muss es ja machen, meint er, und außerdem wiegt eine gute Pointe doch längst mehr als eine gründliche Recherche. Wenn Journalisten als „Lügenpresse“ verunglimpft werden und Wahrheit zur Gefühlsfrage wird, dann sollte man nur noch einem vertrauen: Dem Kabarettisten.

Sebastian Pufpaff legt eine feine Spur aus Pointen durch den Wald des Lebens. Der Weg ist gesäumt von Vorurteilen, kleinen Absurditäten und großen Fragen. Es gibt viel zu lachen, manches zum Weinen und reichlich Gedanken zum Mitnehmen. Ob Sebastian Pufpaff der verlässliche Reiseführer ist, für den er sich spielerisch ausgibt? Das kann nur herausfinden, wer mitfährt …

  • Geboren 1976 in Troisdorf
  • Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Staatsrecht
  • Während des Studiums Produktmoderator im RTL-Shop
  • 2010 Publikumspreis beim Prix Pantheon
  • Seit Oktober 2012 Moderation von „Pufpaffs Happy Hour“ in 3sat
  • Seit 2014 regelmäßige Auftritte in der „heute-show“ im ZDF

Sebastian Pufpaff: Wir nach | 3satFestival 2019 | 22.09.2019 | 3sat | Aufzeichnung vom 13. September 2019

vor 2 Monaten
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„Im Grunde ist der Mensch nicht ganz schuldig, da er die Geschichte nicht begann; er ist aber auch nicht ganz unschuldig, da er sie fortführt.“
(Albert Camus; * 7. November 1913; † 4. Januar 1960)