Argentinien: Frauen gegen Männer-Gewalt

Aus den ersten Protesten gegen häusliche Gewalt und Frauenmorde vor 4 Jahren ist eine Bewegung geworden, die sich für Frauenrechte einsetzt – darunter auch das Recht auf legale Abtreibung. Sie sehen in machistischen Strukturen den Nährboden für die Gewalt.

Klar ist: Wenn Argentinien am 27. Oktober einen neuen Präsidenten wählt, wird dieser die Frauen und ihre Forderungen nicht länger ignorieren können.
Unsere Reporter begleiteten die Eltern von Mónica Garnica zum Prozess gegen ihren Ehemann. Vor zwei Jahren hatte er sie angezündet und damit ermordet. Die Staatsanwältin Mónica Cuñarro. kämpft für harte Urteile – und für eine bessere Begleitung der Opfer: „Wenn Frauen Anzeige erstatten, leben sie besonders gefährlich. Dann steigt die Gewalt an – um zu verhindern, dass die Frau vor Gericht aussagt.“ In Argentinien ist ein neues Selbstbewusstsein zu spüren, das die Frauen in alle Lebensbereiche tragen. Die „Ni una mentos“-Bewegung ist jedoch längst kein argentinisches Phänomen mehr. Auch in anderen Ländern, etwa Peru, Mexiko oder Kolumbien, protestieren die Frauen unter diesem Motto.

Argentinien: Frauen gegen Männer-Gewalt | ARTE Reportage

 

 

vor 2 Monaten
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„Die Kunst des Umgangs mit Menschen besteht darin, sich geltend zu machen, ohne andere unerlaubt zurückzudrängen.“
(Adolph Freiherr Knigge; * 16. Oktober 1752; † 6. Mai 1796)