Die Grünen und die Macht

Am 13. Januar 1980 formiert sich in Karlsruhe die Bundespartei Die Grünen. Am Anfang stehen Aufbruchsstimmung, Hoffnungen und Utopien. Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft finden sich zusammen mit dem Anspruch, eine bessere Gesellschaft zu schaffen und eine neue, menschliche Politik. Von ihren politischen Gegnern werden sie verhöhnt, beschimpft und nicht ernst genommen. Dennoch: Die Grünen können sich rasch und dauerhaft als ernstzunehmende politische Kraft etablieren. Der Film „Die Grünen und die Macht“ erzählt die spektakuläre Geschichte der Grünen und wirft den Blick zurück auf die dramatischen und auch umstrittenen Stationen grüner Parteigeschichte.

Wie halten es die Grünen heute mit der Macht? Wie meistern sie den Spagat zwischen den Forderungen der jungen Klima-Bewegung Fridays for Future und den erforderlichen Kompromissen in einer eventuellen Regierungsverantwortung?

Für ihren Film hat Autorin Annette Zinkant zahlreiche Menschen getroffen und befragt, die die Grünen begleitet haben: als Mitbegründer der Partei, als Kritiker, Beobachter und politische Gegner; darunter ehemalige und aktuelle Spitzenpolitiker der Grünen wie Annalena Baerbock, Robert Habeck, Winfried Kretschmann, Claudia Roth, Marieluise Beck, Hans-Christian Ströbele und Lukas Beckmann. Außerdem Wolfgang Kubicki (FDP), Norbert Röttgen (CDU) und Armin Laschet (CDU). Sowie Leonie Bremer (Fridays for Future), Ulf Poschardt (Chefredakteur „Die Welt“) und Tilo Jung („Jung und Naiv“).


Ein Film für die Story im Ersten von Annette Zinkant

Dieser Film wurde im Jahr 2019 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seit dem nicht aktualisiert.

Die Grünen und die Macht | WDR Doku

 

 

3 Wochen her
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„Es ist ausgeschlossen, dass alle Verhältnisse gut sind, solange nicht alle Menschen gut sind, worauf wir ja wohl noch eine hübsche Reihe von Jahren werden warten müssen.“
(Thomas Morus; 7. Februar 1478; † 6. Juli 1535)