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Mitternachtsspitzen vom 16.11.2019 mit Jürgen, Wilfried, Uwe, Susanne, Martin, Heiko, Florian, Martin und Uta

Mitternachtsspitzen vom 16.11.2019 mit Jürgen Becker, Wilfried Schmickler, Uwe Lyko, Susanne Pätzold, Martin Maier-Bode, Heiko Seidel, Florian Schroeder, Martin Zingsheim und Uta Köbernick.

Der Gastgeber der „Mitternachtsspitzen“ Jürgen Becker hat Wilfried Schmickler, Uwe Lyko, Susanne Pätzold und Florian Schroeder eingeladen, sowie den Kölner Wortakrobaten und promovierten Musikwissenschaftler (Stichwort "Bildung") Martin Zingsheim und die Berliner Kabarettistin und Liedermacherin Uta Köbernick.

Bildung schön und gut, aber man muss auch mal ’nen Witz machen – so ließe sich ein legendärer Satz Jürgen Beckers über’s Kabarett themenwochengerecht abwandeln.

Die fortschreitende Digitalisierung in Deutschland und das nach wie vor löchrige Glasfaserkabelnetz ebenda, die Abrufbarkeit von unfassbar viel Wissen und der unfassbar häufige Verzicht, dieses Wissen auch abzurufen, der Eifer beim Verbreiten von Fake News und die Bequemlichkeit, sich selbst Gedanken zu machen, die Feiertagsreden zur Bedeutung von Schule und Unterricht einerseits und die wenig feierliche Situation von Schulgebäuden oder auf dem Stellenmarkt für Lehrkörper andererseits – es gibt sehr viel Stoff für diejenigen Menschen, die sich dem Thema "Bildung" auf amüsante und unterhaltsame Art oder auch mit traurigem Spott nähern.

Für Menschen wie Jürgen Becker, den Gastgeber der „Mitternachtsspitzen“, die seit bereits 31 Jahren ihren Beitrag zur Horizonterweiterung leisten. Für Menschen wie Wilfried Schmickler, Uwe Lyko und Susanne Pätzold, die Jürgen Becker im Kölner Wartesaal am Dom auf diesem „dritten Bildungsweg“ kontinuierlich begleiten. Und für solche, die hin und wieder für eine Etappe zum „Mitternachtsspitzen-Quartett“ hinzustoßen – wie dieses Mal der meinungsfreudige Florian Schroeder, der Kölner Wortakrobat und promovierte Musikwissenschaftler (Stichwort „Bildung“) Martin Zingsheim sowie die Berliner Kabarettistin und Liedermacherin Uta Köbernick.

Wer gebildet ist, lebt länger. Von welchen Faktoren hängt das ab, und wie kann man unabhängig von Herkunft und Alter mit Bildung sein Leben verändern? Das sind Fragen, die in der ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ vom 9. bis 16. November 2019 beantwortet werden. Das Erste, die Fernseh- und Radioprogramme der ARD und die Online-Angebote der Senderfamilie stellen in zahlreichen Sendungen und Beiträgen vor, wie Bildung gelingen kann und welche Chancen sie bietet.

  • Jürgen Becker nimmt das gängige BWL- und VWL-Studium unter die Lupe sowie die Irrlehre vom alleinseligmachenden Wachstum.
  • Wilfried Schmickler dichtet angeheitert vor sich hin wie einst Johann Wolfgang von Goethe in der Campagna und wird von Uwe Lyko als Mephisto heimgesucht.
  • Susanne Pätzold persifliert die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, die als Hotelfachfrau erst mal jahrelang selbst kräftig dazulernen muss und sich also um marode Schulen und ein reformbedürftiges Schulsystem nicht wirklich kümmern kann.

Ergänzt werden diese heiter-besinnlichen Variationen zum Thema Bildung durch Beiträge von Bühnenkünstlern, die sich dem Wahren, Schönen und Guten schon länger von unterschiedlichen Seiten, aber jeweils mit großem Publikumserfolg nähern:

  • Herbert Knebel arbeitet sich an seiner Guste ihr Body-Maß-Index ab.
  • Martin Maier-Bode und Heiko Seidel vom legendären „Kom(m)ödchen“ in Düsseldorf skizzieren den Verlauf einer Pressekonferenz, der die tierisch gute Zusammenarbeit zwischen Polizeikräften und Demonstranten gegen den Rechtsradikalismus beweist.
  • Florian Schroeder widmet sich der Meinungsfreiheit und dem durch Gerichtsurteil besiegelten Fakt, dass „Drecksfotze“, „Geisteskranke“ und „Stück Scheiße“ unter bestimmten Umständen keine Beleidigungen sind.
  • Uta Köbernick beweist mit viel Poesie, was ein Mensch alles gleichzeitig „auf dem Schirm haben“ kann.
  • Und Martin Zingsheim schließlich denkt über „performativen Widerspruch“ nach. Klingt und ist gebildet, ist aber auch schwer lustig. Denn: Bildung schön und gut, aber man muss auch mal ’nen Witz machen.

Mitternachtsspitzen vom 16. November 2019 | Im Rahmen der ARD-Themenwoche 2019 „Zukunft Bildung“ | WDR

 

 

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„Das Kind hat seinen Verstand meistens vom Vater, weil die Mutter ihren noch besitzt.“
(Adele Sandrock; * 19. August 1863; † 30. August 1937)