RebellComedy vom 04.03.2016

RebellComedy vom 04.03.2016 mit Khalid Bounouar, Alain Frei, Enissa Amani, Ususmango und Benaissa.

Moderator Khalid Bounouar kann heute Abend auf familiäre Unterstützung zählen: Seine Mutter sitzt im Publikum. „Immer bevor ich auf die Bühne gehe, rufe ich meine Mutter an“, verrät er: „Mama, ich bin voll nervös, bitte mach' mir Mut!“ Seine Mutter beruhige ihn dann: „Khalid, mach' dir keine Sorgen, die lachen dich nur aus.“

Weniger zum Lachen war wohl Khalids Onkel zumute, als der vor drei Jahren mit seinem Neffen in der TV-Show „Das Supertalent“ sah, wie ein Hund zum Sieger wurde und 100.000 Euro kassierte. Sein Onkel, gerade aus Marokko gekommen, habe sich fürchterlich aufgeregt: „Der Hund hier in Deutschland, der hat Impfpass. Der Hund hier in Deutschland hat Personalausweis. Dem geht’s sowieso schon besser als mir. Und jetzt gewinnt er 'Das Supertalent'! Yallah, ich werd' ein Hund.“

Der Exot unter den RebellComedians, der Schweizer Alain Frei, will an diesem Abend „nur ganz persönliche Sachen“ erzählen. So sei er schon ziemlich lange Single. Nicht nur die Freunde würden sich deshalb Sorgen machen, auch seine Mutter. „Alain, warum hast du keine Freundin, du bist doch so cool?“ Alain: „Du weißt, wenn deine Mutter zu dir sagt, du bist doch so cool, dann bist du höchstwahrscheinlich der uncoolste Typ auf diesem scheiß Planeten.“ Ganz persönlich auch Alains Schilderung eines Dates, das aufgrund seiner diversen Ticks gänzlich daneben ging.

Die Rebella im Team, Enissa Amani, schwärmt von den Deutschen: „Wenn ich Deutsche sage, dann meine ich meine deutschen Freunde ohne Migrationshintergrund, die soll es ja auch noch geben.“ Diese Freunde würden ganz anders miteinander umgehen, „die benutzen auch nicht so böse Worte wie wir.“ Als Beispiel nennt sie das Wort „Hochachtungsvoll“. Das stehe unter Kündigungen und Mahnschreiben. Enissa: „Hochachtungsvoll heißt in unserer Sprache: Dein Leben ist vorbei, Bastard!“ (Sendetext WDR)

RebellComedy vom 04. März 2016 | Folge 10 (Staffel 2, Folge 7) | WDR

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„Ein schlechter Lehrer bietet die Wahrheit an, doch der gute lehrt, wie man sie findet.“
(Adolph Diesterweg; * 29. Oktober 1790; † 7. Juli 1866)