RebellComedy vom 19.02.2016

RebellComedy vom 19.02.2016 mit Khalid Bounouar, Pu und Ususmango.

Mit ein wenig Geschichtsunterricht startet Khalid Bounouar in den Abend und erzählt vom Heiligen Nikolaus, der ja Türke gewesen sei. Man stelle sich nun doch einfach mal vor, der Nikolaus oder Weihnachtsmann wäre auch heute immer noch ein Türke: „Der kommt dann nicht durch den Schornstein, nein, der bricht deine Tür ein. Und er kommt nicht mit ’nem Rentierschlitten, nein, er kommt mit ’nem Dreier-BMW!“

RebellComedian Pu ist krank, er hört Stimmen: „Da sitzen zwei Typen auf meinen Schultern, einer redet Hochdeutsch, der andere Kanakisch.“ Die beiden seien sich nur einmal einig gewesen, als sie ihm rieten, nach einem Autounfall besser die Polizei zu rufen. Obwohl er nachts nur gegen ein Geländer gefahren und niemanden verletzt habe.

Ein fataler Rat, denn nachdem der freiwillige Drogentest positiv ausfiel, war Pu den Führerschein los, musste zum „Idiotentest“ und regelmäßig zur „Abstinenzkontrolle“: „Das war echt ’ne harte Zeit, jedes Mal 100 Euro fürs Pinkeln zu zahlen.“ Seitdem sehe er die Toilettengebühren an den Autobahn-Raststätten mit ganz anderen Augen: „Was? Für 50 Cent pinkeln? Mann, ich geh' zweimal!“

Ususmango, einer der Mitbegründer von RebellComedy, erinnert sich an die Zeit, als die Truppe noch kein Geld für Autos und auch nicht für Zugtickets gehabt habe. So wäre man mitunter schwarz zu den Auftrittsorten gefahren, gesteht er und schildert, wie sie einmal den Schaffner eines Intercitys austricksten. Stolz darauf sei er allerdings heute nicht mehr.

Stolz ist Ususmango aber auf seinen vierjährigen Sohn. „In dem Alter lernen Kinder jeden Tag zehn neue Wörter. Für einen Vater ist das krass: Jeden Tag ein neues Update.“ Letztens habe er ihn gefragt, was er denn eigentlich machen wolle, wenn er einmal groß ist. Die Antwort des Sohnemanns: „Hmmh …, nix! So wie du.“

RebellComedy vom 19. Februar 2016 | Folge 8 (Staffel 2, Folge 5) | WDR

 

 

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„Das Bedürfnis, recht zu haben, ist das Kennzeichen eines gewöhnlichen Geistes.“
(Albert Camus; * 7. November 1913; † 4. Januar 1960)