Spätschicht vom 15.01.2016

Spätschicht – Die SWR Comedy Bühne vom 15.01.2016 mit Florian Schroeder, Anka Zink, Michael Frowin, Alfons, Alfred Mittermeier und René Sydow.

Die Spätschicht hat eine neue Heimat. Ab 2016 sendet die erfolgreiche Kabarett & Comedy-Sendung des SWR Fernsehens aus dem Kleinen Haus des Staatstheaters in Mainz. Gastgeber Florian Schroeder hat in seiner ersten Sendung meinungsstarke Mitstreiter an seiner Seite.

Anka Zink behauptet zwar „Sexy ist was anderes“ in ihrem Programm. Was aber die Qualität ihrer bisherigen Auftritte bei uns angeht, sind sich alle einig: schlecht ist was anderes. Und auch im Januar wird sie wieder abräumen. Und darf dabei auch ein bisschen sexy sein, wenn sie möchte.

Ob mit oder ohne Puschel-Mikrofon in der Hand – Alfons ist überraschend, klug, lustig. Der französische Kabarettist wird auch im Staatstheater gleichermaßen Bauch wie Kopf beanspruchen. Und das nicht zu knapp. Und wenn’s mal derb wird, hilft ihm stets der französische Charme.

Alfred Mittermeier geht’s um die Wurst. Zumindest wenn man seinem neuen Programm Glauben schenkt. Dem politischen Kopf geht es aber vor allem um die Geschichte hinter der vermeintlichen Wahrheit. Dafür balanciert er auf einer bittersüßen Zündschnur aus Sprachwitz, Gags und Bonmots.

Michael Frowin hat seit Jahren einen sicheren Job. Er arbeitet sich an einer Person ab: Angela Merkel. Beschäftigungsgarantie sozusagen. Ob in seiner Rolle als Kanzlerchauffeur oder einfach nur als scharfsinniger Beobachter ihrer Fehlleistungen. Frowin weiß manchmal sogar mehr, als Merkel selbst. Beängstigend. Gut für uns.

René Sydow ist der Poet unter den Kabarettisten. Man weiß bei ihm nie, ist es die Wucht der Sprache oder des Gedankens, die einen unmittelbarer trifft. Sydows pendelt zwischen literarischem Wortspiel und scharfer politischer Satire. Meistens befindet er sich genau mittendrin. Und bringt uns dadurch selbst zum Nachdenken. (Sendetext SWR)

Spätschicht – Die SWR Comedy Bühne vom 15. Januar 2016 | SWR

vor 3 Jahren
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„Der Kapitalismus wurde ohne Herz geboren.“
(Adolfo Pérez Esquivel; * 26. November 1931)