Tod auf Rezept

Tod auf Rezept ist die 18. Folge der Krimireihe Wilsberg von Marc Hertel nach dem Drehbuch von Thorsten Näter aus dem Jahr 2006.

Es spielten:

  • Leonard Lansink: Georg Wilsberg
  • Oliver Korittke: Ekkehardt „Ekki“ Talkötter
  • Rita Russek: Kommissarin Anna Springer
  • Roland Jankowsky: Overbeck
  • Ina Paule Klink: Alex Holtkamp
  • Steffen Münster: Dr. Suhlke
  • Janette Rauch: Krankenschwester Lena Schwab
  • Rebecca Rudolph: Krankenschwester Maike Söderbaum
  • Thomas Pohn: Hubertus von Preyen
  • Matthias Redlhammer: Journalist Hannes
  • Chajim Koenigshofen: Prof. Dr. Seebach
  • Wolf Ulrich Penquitt: Obdachloser
  • Matthias van den Berg: Monteur
  • Christoph Boland: Brombach
  • Marion Mainka: Brombachs Nachbarin
  • Soner Ulutaş: Wäschereifahrer
  • Daniel Buder: Krankenpfleger Michael
  • Lenard Kunde: Arzt
  • Linda Offhaus: Suhlkes Nachbarin Linda

Wilsberg hatte einen Unfall und muss sich einer Operation unterziehen.

Dadurch ist er zwar ans Krankenbett gefesselt, sein Spürsinn für Verbrechen wird aber keineswegs gelähmt. Des Nachts beobachtet er durch das Fenster seines Krankenzimmers, wie im Trakt gegenüber eine Schwester von einem Arzt, Siegbert Suhlke, hart angegangen wird. Er schlägt Alarm, aber niemand glaubt ihm, weder die Nachtschwester noch der Chefarzt, der Wilsbergs Beobachtung auf das Schmerzmittel zurückführt und als Hirngespinst verwirft.

Auch Alex, Ekki und Anna schenken Wilsberg nach dessen Entlassung keinen Glauben. Stattdessen bemuttern sie ihn, da er im Rollstuhl sitzt. Wilsberg ist das höchst unangenehm. Das ändert sich schlagartig, als sich herausstellt, dass Annas Wohnung genau gegenüber der von Oberarzt Suhlke liegt. Prompt nistet sich Wilsberg bei Anna unter dem Vorwand ein, er benötige ihre Pflege. Anna nimmt ihn nur zu gerne auf, bietet sich dadurch doch die Möglichkeit, ihre Beziehung zu vertiefen.

Tatsächlich hat Wilsberg nun per Fernglas die beste Aussicht auf Suhlkes Appartement. Und Suhlke scheint etwas zu verbergen. Das schließt Wilsberg nicht nur aus einem Streit zwischen Suhlke und einem Fremden, Suhlke versteckt auch etwas unter seinem Parkettboden. Wilsberg bricht kurzerhand in Suhlkes Appartement ein, um seinen Verdacht mit handfesten Beweisen zu untermauern. Sein Rollstuhl erweist sich jedoch als großes Hindernis, besonders als Suhlke plötzlich zurückkommt. Wilsbergs Fluchtversuch endet mit einem Sturz die Treppe hinunter im Krankenhaus. Der behandelnde Arzt ist ausgerechnet wieder Oberarzt Dr. Suhlke, dem Wilsberg – ans Bett fixiert – nun gnadenlos ausgeliefert ist. Wilsberg glaubt, Anna endlich von der Richtigkeit seines Verdachts überzeugen zu können, doch Anna ist stinksauer, hat sie doch herausbekommen, dass Wilsberg sie nur benutzt hat. Es bleibt Wilsberg also nichts anderes übrig, als im Rollstuhl erneut zu Suhlkes Appartement zu fahren und herauszufinden, was Suhlke in seiner Wohnung versteckt. Wird es ihm diesmal gelingen? Und wird er sich diesmal auf Ekki und Alex wirklich verlassen können? (Sendetext: ZDF)

vor 14 Jahren
2 0
„Im Grunde ist der Mensch nicht ganz schuldig, da er die Geschichte nicht begann; er ist aber auch nicht ganz unschuldig, da er sie fortführt.“
(Albert Camus; * 7. November 1913; † 4. Januar 1960)