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MrSpinnert von MrSpinnert, vor 1 Monat
Emmanuelle – Königin des Softpornos

„Emmanuelle“ machte den Softporno gesellschaftsfähig: Der im Sommer 1974 erschienene französische Erotikfilm gilt als Kultstreifen der sexuellen Revolution. Allein in Frankreich zog der Film neun Millionen Zuschauer in die Kinos. Das sexuelle Erwachen der jungen Frau mit Kurzhaarfrisur und Perlenkette hat seinen festen Platz im (sexual)kulturellen Gedächtnis der Welt.

Die Briten haben James Bond und Sherlock Holmes, die USA haben Superman und Indiana Jones, Frankreich hat: Emmanuelle! Der Erotikfilm-Klassiker von Just Jaeckin wurde weltweit von Hunderten Millionen Zuschauern gesehen und läutete parallel zur sexuellen Revolution das goldene Zeitalter des Softpornos ein. 1974 sorgte der Kinostart von „Emmanuelle“ in der noch von konservativen Moralvorstellungen geprägten Welt für einen Skandal. Die Verfilmung des gleichnamigen erotischen Bestsellers von Emmanuelle Arsan aus dem Jahr 1959 griff Ideen von Emanzipation und sexueller Freiheit wieder auf und machte Hauptdarstellerin Sylvia Kristel zur Ikone.Das Bild der jungen barbusigen Niederländerin mit Kurzhaarfrisur und Perlenkette im Pfauenstuhl stand bald weltweit für das freizügige Frankreich. Auch wenn der Hype um den Film nach etwa zehn Jahren langsam abebbte, hat seine Ästhetik doch mehr als eine Generation geprägt. Der Dokumentarfilm entführt die Zuschauer anhand von Filmausschnitten, Archivbildern und Interviews mit der Filmcrew in die Welt von Emmanuelle, die sich einen festen Platz im sexualkulturellen Gedächtnis der Welt erobert hat.

Dokumentation von Clélia Cohen (F 2020, 53 Min)

Emmanuelle – Königin des Softpornos | Doku | ARTE