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MrSpinnert von MrSpinnert, 4 Wochen her
Kultur ohne Grenzen: Mittel zur Völkerverständigung

Wie wichtig ist Kulturaustausch in Zeiten des Krieges und sozialer Ungerechtigkeiten? Galt Kultur nach dem 2. Weltkrieg als Mittel zur Völkerverständigung, auch 30 Jahre ARTE zeugen davon, so stehen heute wieder Kulturboykotte im Raum. „Twist“ stellt u. a. im Pariser Kulturzentrum „Centquatre“ interkulturelle Projekte vor und diskutiert Chancen und Grenzen des Kulturaustauschs.

Romy Straßenburg spricht im Pariser Kulturzentrum „Centquatre“ mit José-Manuel Gonçalvès über Chancen und Grenzen des Kulturaustauschs. Er leitet das Zentrum, das ein Hot Spot der kreativen Szene ist, für internationale Künstler genauso wie für Startups. Gerade findet hier das Festival “Circulation(s)” für junge europäische Fotografie statt.
Clément Cogitore ist Artist in Residence im „Centquatre”. „Wenn Menschen sich begegnen, geht es sofort um Macht und Begehren und diese Interaktionen sind politisch“, meint der französische Filmemacher und Fotograf.
Kultur ohne Grenzen, dafür steht auch das internationale Hilfsprojekt „Artists at Risk“, ein Netzwerk, das verfolgte Künstler:innen weltweit unterstützt. Einer der Zufluchtsorte ist das Karlsruher ZKM. „Twist“ trifft hier geflohene ukrainische Kulturschaffende.
Auch die „Namibia-Initiative“ des Bundeslands Baden-Württemberg fördert mit Künstler-Stipendien den internationalen Austausch und möchte zur kritischen Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe beitragen. Im Stuttgarter Lindenmuseum treffen wir u.a. die namibische Modedesignerin Chantal Mangano Kambrude.
Im Pariser Centre Pompidou hat die Beschäftigung mit deutscher Kunst Tradition. Aktuell ist hier eine Ausstellung zur deutschen Kunst und Fotografie der 1920er Jahre zu sehen.

Kulturmagazin (D 2022, 30 Min)

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