RebellComedy vom 15.04.2016

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RebellComedy vom 15.04.2016 mit Gastgeber Khalid Bounouar und den ComedyRebellen Salim Samatou und Vincent Pfäfflin.

Nicht alles glauben, was man so im Fernsehen und auf der Leinwand sieht, meint Moderator Khalid Bounouar und berichtet von seinem letzten Badeurlaub. Da hatte er angeblich eine bizarre Begegnung mit einem weißen Hai, der gar nicht so gefährlich gewesen sei und der auch noch im Aachener Dialekt mit ihm gesprochen habe.

Solch eine Geschichte könnte auch vom Stand-Upper Vincent Pfäfflin stammen, der ab Ende April mit der 1LIVE-Hörsaal-Comedy-Crew auf Tour in NRW ist. Er gibt zu: „Ich kiffe. Ich wollte damit aufhören. Aber ihr wisst, wie es ist, Dinge zu erledigen, wenn man bekifft ist.“ Vincent erklärt: „Kiffen ist ein Zustand, in dem man sich so tiefgründige Fragen stellt wie: Warum bin ich bekifft? Wo sind die Nachos?“

Er fühlt sich auch total überfordert im Alltag, überfordert von viel zu vielen Informationen. Als Beispiel nennt er die Toilettenpapierverpackungen in Deutschland: „Die bilden die Maße von einem einzelnen Blatt vorne auf der Packung ab und dann steht da 98 mal 130 Millimeter. Ich mein’, was soll ich mir denn damit ausrechnen?“

Salim Samatou verabschiedet sich von einer schönen Zeit. Als Nordafrikaner habe er sich voriges Jahr immer gefreut, an Bahnhöfe zu kommen. Die Leute hätten geklatscht und „Juchhu, willkommen in Deutschland!“ gerufen. Er hätte warme Decken, Geschenke, T-Shirts und Kuchen bekommen: „Ich habe mein ganzes Leben danach ausgerichtet, nie wieder was gekauft, bin immer nur am Bahnhof gewesen.“ Seit Silvester sei nun Schluss damit.

Salim fragt sich: „Woran liegt es, dass überall Krieg ist? Wer entscheidet, wo es überhaupt Krieg gibt?“ Die Verantwortlichen sieht er beim UN-Sicherheitsrat: „Das sind fünf Länder, die das bestimmen: USA, Russland, Großbritannien, China und Frankreich.“ Diese Länder seien aber auch gleichzeitig die fünf größten Waffenproduzenten: „Das ist so, als wenn du die Drogenprobleme in Frankfurt und Berlin lösen willst, indem du eine Anti-Drogen-Kampagne machst, angeführt von Pablo Escobar.“ (Sendetext WDR)

RebellComedy vom 15. April 2016 | Folge 15 (Staffel 2, Folge 12) | WDR



„Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzten.“
(Albert Einstein; * 14. März 1879; † 18. April 1955)

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