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MrSpinnert vor 98 Jahren
Neuheit! Am 29. September 2026 erscheint die neue Hardcover-Ausgabe von Bestsellerautorin Rebecca Yarros. Auch wenn es sich bei diesem Titel nicht um die Fortsetzung der Hauptreihe (Band 4) handelt, verspricht das Werk erneut packende Fantasy-Unterhaltung im beliebten Yarros-Stil. Ein besonderes Highlight der Auflage ist der kunstvoll gestaltete Farbschnitt, der das Buch zu einem optischen Hingucker in jedem Regal macht.
Der Mann mit der Kamera (1929)

„Der Mann mit der Kamera“ (Original: Человек с киноаппаратом/Chelovek s kino-apparatom) ist ein Dokumentarfilm von Dsiga Wertow aus dem Jahr 1929.

Dsiga Wertow schuf 1929 einen poetischen Dokumentarfilm, der in seiner Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Häufig werden zwar die Bezüge auf den zwei Jahre zuvor entstandenen Film Walther Ruttmanns „Berlin: Die Sinfonie der Großstadt“ erwähnt, doch Wertow nutzte in seinem Dokumentarfilm eine Vielzahl von Filmtechniken, die damals völlig neu waren oder die er zumindest stark weiterentwickelt hatte, wie beispielsweise Mehrfachbelichtungen, Zeitlupe, Zeitraffer, Freeze Frame, Detailaufnahmen, Kamerafahrten, rückwärts abgespielte Sequenzen, und verschiedene Animationen. Allgemein anerkannt ist, dass Wertow seiner Zeit weit voraus war.
In der Zeit des Umbruchs innerhalb der russischen und ukrainischen Gesellschaft der 1920er Jahre zeigt der Film einen Tag in einer sowjetischen Großstadt in einer rasant montierten Schnittfolge. Drehorte waren die ukrainischen Städte Kiew, Odessa und Charkow.

Auf Zwischentitel und Schauspieler wird wie in Ruttmanns Film vollständig verzichtet: Hauptakteur ist die Kamera mit ihren damaligen technischen Möglichkeiten.

  • Kamera – Michail Kaufman
  • Schnitt – Jelisaweta Swilowa