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MrSpinnert vor 97 Jahren
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Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna (1929)

„Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna“ ist ein Stummfilmdrama aus dem Jahr 1929 von Hanns Schwarz nach einem Drehbuch von Fritz Rotter und Hans Székely.

Michael Rostof, ein junger Offizier, der vor 1914 in St. Petersburg in der Armee des Zaren dient, entwickelt eine tiefe emotionale Bindung zu Nina Petrowna. Erst später entdeckt er, dass sie die Geliebte des einflussreichen Oberst Beranoff ist. Sie beschließt, das luxuriöse Leben, das Beranoff ihr bietet, aufzugeben, um mit dem viel ärmeren Rostof zusammenzuleben. Obwohl sie nicht einmal ihre Stromrechnungen pünktlich bezahlen können, sind sie beide unglaublich glücklich.

Beranoff ist wütend über die Entscheidung seiner Geliebten, ihn zu verlassen, und sinnt auf Rache. Eines Abends in der Offiziersmesse bringt er Rostof dazu, beim Kartenspiel zu betrügen. Als Rostof damit konfrontiert wird, beschließt er, den ehrenhaften Ausweg zu wählen. Als Petrovna davon erfährt, willigt sie ein, Rostof zu verlassen und zu Beranoff zurückzukehren, um die Karriere und das Leben ihres Geliebten zu retten. Der Oberst erklärt sich im Gegenzug bereit, die belastenden Beweise zu vernichten. Um ihm den wahren Grund zu verheimlichen, gibt Petrovna vor, Rostof zu verlassen, weil er es sich nicht leisten kann, sie mit teuren Kleidern und Juwelen zu versorgen, und spottet über sein gut gemeintes Geschenk in Form von Schuhen. Rostof ist untröstlich, während Petrovna insgeheim leidet.

Am Ende des Films, als sein Regiment aus St. Petersburg abzieht, ignoriert Rostow symbolisch eine Rose, die Petrowna ihm von ihrem Balkon aus zuwirft. Kurz darauf, als Beranow kommt, um Petrowna zu besuchen, in der Hoffnung, ihre Beziehung wieder aufzunehmen, entdeckt er, dass sie sich umgebracht hat – mit den Schuhen, die Rostow ihr geschenkt hatte.

Darsteller:

  • Brigitte Helm – Nina Petrowna
  • Franz Lederer – Kornett Michael Andrejewitsch Silief
  • Warwick Ward – Kosaken-Oberst Terhof
  • Lya Jan – Bauernmädchen
  • Michael von Newlinski
  • Franz Schafheitlin
  • Ekkehard Arendt
  • Harry Hardt