Die Kreuzritter (2001) – Teil 1
Die Kreuzritter (2001) – Teil 1
Der 1. Teil der zweiteiligen Miniserie „Die Kreuzritter“ (Crociati) aus dem Jahr 2001 von Dominique Othenin-Girard nach einem Drehbuch von Andrea Porporati.
Ende des 11. Jahrhunderts ruft Papst Urban II. zum Kreuzzug gegen die Sarazenen auf, die die heilige Stadt Jerusalem besetzt halten. Die drei jungen Freunde Richard, Peter und Andrew schließen sich dem Kreuzzugsheer an, obwohl sie aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen stammen. Andrew ist ein einfacher Hirte, Peter ein armer Glockengießer und unehelicher Sohn einer Christin und eines Sarazenen, während Richard der tiefgläubige Sohn des Barons William von Aurocastro ist, der einst von seinem machthungrigen Bruder Corrado ermordet wurde.
Schon bald werden die Freunde mit der brutalen Realität des Krieges konfrontiert. Die grausamen Methoden der Kreuzritter führen zu Spannungen zwischen ihnen. Nach einem blutigen Überfall auf ein jüdisches Kloster, bei dem zahlreiche Menschen sterben, trennen sich ihre Wege. Während Andrew bei den Kreuzrittern bleibt, reisen Peter und Richard gemeinsam mit der jungen Jüdin Rachel nach Jerusalem. Rachel hat bei dem Angriff ihren Rabbi und Lehrer verloren. Sowohl Andrew als auch Peter haben sich auf den ersten Blick in sie verliebt.
In Jerusalem herrscht eine angespannte Atmosphäre. Aus Angst vor Spionen lässt der sarazenische Statthalter Christen aus der Stadt vertreiben. Peter, Richard und Rachel gelingt es dennoch, heimlich in die Stadt zu gelangen. Kurz darauf wird Richard jedoch verhaftet. Als die Kreuzritter schließlich vor den Toren Jerusalems erscheinen, stehen sich die einstigen Freunde auf gegnerischen Seiten gegenüber: Andrew kämpft an der Spitze der Kreuzfahrer, während Peter sich den Sarazenen angeschlossen hat, um Richard zu retten.
Nach erbitterten Kämpfen fällt Jerusalem in die Hände der Kreuzritter. Peter organisiert die Flucht für sich und Richard. Rachel entscheidet sich jedoch, bei Andrew zu bleiben, der ihr inzwischen seine Liebe gestanden hat. Peter und Richard kehren in ihre Heimat zurück. Doch Richard, der schwer erkrankt ist, stirbt kurz nach seiner Ankunft. Peter heiratet seine Jugendliebe Maria und nimmt seine Arbeit als Glockengießer wieder auf.
Viele Jahre später treffen sich die ehemaligen Weggefährten erneut. Andrew ist inzwischen Baron von Aurocastro geworden und hat eine gewaltige Kathedrale errichten lassen. Für dieses monumentale Bauwerk bittet er Peter, die Glocken zu gießen. Doch die Begegnung weckt Erinnerungen an eine bewegte Vergangenheit voller Krieg, Freundschaft, Verrat, Liebe und Opfer – und stellt die Männer vor die Frage, ob alte Wunden jemals wirklich heilen können.
Süditalien, 1079: Der junge Martin findet in dem Glockengießer Alessio einen Ziehvater, der ihn lesen und schreiben lehrt. Obwohl er von der Dorfgemeinschaft abgelehnt wird, erfährt Martin von der gleichaltrigen Maria und ihrem Bruder Andrew Zuneigung und Freundschaft. Baron von Aurocastro, der Herrscher des Landes, kehrt mit seinen Männern von den Kreuzzügen zurück und muss feststellen, dass sein Bruder Corrado währenddessen die ihm anvertraute Macht missbraucht hat … (Sendetext Sat.1)
Darsteller:
- Alessandro Gassmann – Martin
- Johannes Brandrup – Richard
- Thure Riefenstein – Andreas
- Barbora Bobuľová – Rahel
- Karin Proia – Maria
- Antonino Iuorio – Massoud
- Uwe Ochsenknecht – Corrado
- Thomas Heinze – Prinz Roland
- Flavio Insinna – Bartholomäus
- Dieter Kirchlechner – Baron Wilhelm
- Rodolfo Corsato – Bastiano
- Franco Nero – Ibnazul
- Armin Mueller-Stahl – Alessio