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MrSpinnert vor 37 Jahren
Denk bloß nicht, ich heule (1965)

„Denk bloß nicht, ich heule“ ist ein Filmdrama aus dem Jahr 1965 von Frank Vogel nach einem Drehbuch von Manfred Freitag und Joachim Nestler. Bis zum 27. April 1990 war der Film in der DDR wegen seiner Gesellschaftskritik verboten. Dem Film wurde vorgeworfen, „die Unterdrückung kritischer Jugendlicher an ostdeutschen Schulen thematisiert zu haben“. 

Der Abiturient Peter hält die Erwachsenen um ihn herum für heuchlerisch, selbstgefällig und in die Vergangenheit eingetaucht. Er wird suspendiert, weil er einen Aufsatz geschrieben hat, den seine Lehrer als Herausforderung für den Staat betrachten. Just Don’t Think I’ll Cry wurde einer von zwölf Filmen und Filmprojekten – fast ein ganzes Produktionsjahr – die 1965 bis 1966 aufgrund ihrer angeblich antisozialistischen Aspekte verboten wurden. Obwohl Szenen und Dialoge verändert und das Ende zweimal neu gedreht wurde, verurteilten die Beamten diesen Titel als „besonders schädlich“. 1989 stellte der Kameramann Ost die Originalversion wieder her, und dieser und die meisten anderen verbotenen Filme wurden schließlich im Januar 1990 gezeigt. Verspätet wurden sie als Meisterwerke des kritischen Realismus gefeiert.


Ein verunsicherter und rebellischer 18-jähriger Oberschüler, der von der Schule gewiesen wurde, sucht nach dem Tod seines Vaters nach Orientierung und Fixpunkten in seinem Leben. Seine rigorose Haltung und seine trotzige Kompromisslosigkeit drängen ihn an den Rand der sozialen Gemeinschaft; auch als er schließlich bereit ist, sein Abitur nachzumachen, führt dies auf Dauer nur zu Unverständnis und Vorurteilen. (Sendetext ARD alpha)

Darsteeller:

  • Peter Reusse – Peter Naumann
  • Anne-Kathrein Kretzschmar – Anne
  • Hans Hardt-Hardtloff – Annes Vater
  • Jutta Hoffmann – Uschi
  • Helga Göring – Frau Naumann
  • Harry Hindemith – Herr Naumann
  • Herbert Köfer – Herr Röhle
  • Fred Delmare – Brigadier
  • Arno Wyzniewski – Dieter
  • Horst Buder – Ami
  • Hans H. Marin – Langer
  • Heinz-Dieter Obiora – Valente
  • Armin Mechsner – Jonny
  • Alexander Lang – Latte
  • Hans-Peter Körner – Klaus
  • Uwe Karpa – Bubi
  • Werner Dissel – Mantek
  • Gerhard Klein – Ober
  • Carmen-Maja Antoni – Studentin mit Brille
  • Gertrud-Elisabeth Zillmer – Museumsführerin
  • Evelyn Opoczynski – Sportliches Mädchen
  • Hannes W. Braun – Männlein