„Enhanced Games“ – Doping ausdrücklich erwünscht
„Enhanced Games“ – Doping ausdrücklich erwünscht
„Entsetzt und erschrocken“ reagieren viele aktive und ehemalige Athleten auf die „Enhanced Games“ in Las Vegas. Eine Sport-Show, bei der Doping nicht verboten, sondern erlaubt und sogar erwünscht ist – und extrem hohe Prämien winken. Lea Krüger, frühere Nationalmannschafts-Fechterin, jetzt Vize-Präsidentin des Vereins „Athleten Deutschland“ und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der nationalen deutschen Anti-Doping-Agentur NADA, und der nationale Rekordhalter über 100 Meter Freistil, Josha Salchow, verweisen auf die Schäden, wenn der Körper rücksichtslos „getuned“ wird: Die Staatsdoping-Erfahrungen aus der DDR-Zeiten. Sie fordern mehr Aufklärung und hoffen stattdessen, dass Sportlerinnen und Sportler stärker an den Einnahmen des Internationalen Olympischen Komitees beteiligt werden.
00:00 Die „Enhanced Games“ in Los Angeles – ehrlicherer Sport oder gefährliches Experiment am menschlichen Körper
01:06 Zukunft des Sports oder Show?
04:22 Deutsche Dopingerfahrungen und neue Kampagne
06:22 „Menschenversuche im Livestream“
08:52 Event von sportlicher Bedeutung?
09:40 „Dopingpräparate sollen über den Sport legitimiert werden“
11:29 Der finanzielle Anreiz – Spitzensportler unterbezahlt
13:18 „IOC muss nachziehen!“
16:45 „AthletInnen müssen direkt an Gewinnen des IOC beteiligt werden“
19:52 Sportförderung in Vielem gut aufgestellt – bis zum Lebensabend?
23:41 Olympische Spiele getragen von jungen Aktiven – Beteiligte an „Enhanced Games“ oft Sportler und Sportlerinnen „am Karriereende“
„Enhanced Games“ – Doping ausdrücklich erwünscht