FCAS-Aus: Ein Rückschlag für Europas strategische Autonomie?
FCAS-Aus: Ein Rückschlag für Europas strategische Autonomie?
Die Abkürzung FCAS steht für „Future Combat Air System“ und sollte das bislang größte und teuerste europäische Rüstungsprojekt sein, das in deutscher und französischer Zusammenarbeit entsteht. Auch Spanien sollte an dem Projekt mitwirken. Zentraler Punkt: die Entwicklung eines neuen Kampfjets, der ab spätestens 2040 die von Deutschland und Spanien genutzten „Eurofighter“ ablöst sowie die französischen „Rafale“-Kampfflugzeuge.
Doch die deutsch-französischen Pläne für den FCAS-Kampfjet sind geplatzt. Das Aus für den geplanten gemeinsamen Kampfjet begründet sich weniger in politischen als in wirtschaftlichen Streitereien – und zwar zwischen dem deutschen Projektpartner Airbus und dem französischen Dassault-Konzern. Gestritten wurde im Kern über die Frage, wer bei dem Projekt die Führungsrolle innehat.
FCAS-Aus: Ein Rückschlag für Europas strategische Autonomie?