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3 Stunden her
Das gemeinsame Trauma heißt Russland
Das gemeinsame Trauma heißt Russland
Eigentlich verbindet Polen und die Ukraine ein Ziel: der Widerstand gegen Russland. Doch ein diplomatischer Eklat zeigt, wie empfindlich das Verhältnis ist: Polens Präsident Karol Nawrocki entzieht Wolodymyr Selenskyj den höchsten Orden – und der ukrainische Präsident schickt ihn demonstrativ zurück. Hinter dem Konflikt steckt mehr als ein politischer Streit: Es geht um Erinnerung, Schuld und die Deutung der gemeinsamen Geschichte. Die Soziologin Karolina Wigura und DW-Redakteur Roman Goncharenko analysieren, wie alte Traumata bis heute die Beziehungen zwischen beiden Ländern prägen. Und was sie verbindet.
0:00 Woran sich der Streit zwischen Polen und Ukraine entzündet
03:13 Wie beschädigt ist das polnisch-ukrainische Verhältnis?
4:34 Warum hat Nawrocki Selenskyj den Orden entzogen?
6:12 Orden zurück per Post: Welches Signal Selenskyjs?
9:05 "Helden der UPA": Warum der Titel für eine ukrainische Armee-Einheit?
11:15 Was ist das Trauma Polens durch die UPA?
12:45 Eine Gesellschaft im Krieg: das aktuelle Trauma der Ukraine
14:16 Polen und Ukraine: Warum Empathie wichtig ist
15:20 Lange gemeinsame Geschichte zwischen Polen und Ukraine
17:06 Ansätze zur Aufarbeitung der Geschichte?
22:25 Wie ist die Stimmung in Polen gegenüber der Ukraine?
24:25 Russische Desinformation: ukrainische Flüchtlinge und Wolhynien
26:18 Russland: das gemeinsame Trauma
28:41 Wie nutzt Russland den Ordens-Eklat für seine Zwecke?
32:03 Können Polen und die Ukraine die Traumata der Geschichte überwinden?
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