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MrSpinnert vor 4 Jahren
Caro Claire Burkes Erstlingswerk „Yesteryear“ vereint Elemente des psychologischen Thrillers mit bissigem Humor. Die Geschichte einer „Tradwife“-Influencerin, die sich unvermittelt im 19. Jahrhundert wiederfindet, hat bereits international für Aufmerksamkeit gesorgt und wird von namhaften Autorinnen wie Nita Prose und Roxane Gay empfohlen. Das Buch thematisiert die Diskrepanz zwischen Online-Inszenierung und ungeschönter Realität.
Die Ästhetik der Verschwörung

Wie werden Verschwörungen bezeugt, damit sie Anklang finden? Lassen wir die Probleme im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien mal außer Acht und konzentrieren wir uns auf die Ästhetik solcher zirkulierenden Verschwörungen im Netz. Fragmente zensierter Dokumente, veränderte Screenshots und beschädigte Fotos finden wir dann als typische Zeugnisse vor. Es ist, als ob das Bild selbst in Zeiten von Pixeln und Bites weiterhin als eine Art Wahrheitsreferenz herhalten muss. Dabei wusste Susan Sontag schon vor dem Internet, dass jedes Bild lügt – im Digitalen ganz besonders.

Die Ästhetik der Verschwörung | ARTE _Underscore