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MrSpinnert vor 5 Monaten
Immer mehr Porno, immer weniger Sex?

Pornografie ist heute so leicht verfügbar wie nie zuvor: per Smartphone, jederzeit, anonym. Viele Menschen kommen schon sehr früh damit in Kontakt – und konsumieren regelmäßig. Doch was macht das mit unserem Verständnis von Sexualität, mit Beziehungen und mit unserem Blick auf den eigenen Körper?

Ist Pornografie einfach nur Unterhaltung – oder prägt sie Erwartungen, Begehren und sexuelles Verhalten stärker, als wir wahrhaben wollen? Verändert häufiger Konsum unser Gehirn? Gibt es ein Suchtpotenzial? Und wie beeinflussen Plattformen wie OnlyFans, auf denen Sexarbeit und Social Media verschmelzen, unsere Vorstellungen von Intimität und Nähe?

Pornografie ist längst kein Randphänomen mehr. Der „Porn-Look“ prägt Werbekampagnen, Musikvideos und Social Media. Körperbilder, Ästhetik und sexuelle Rollenbilder werden zunehmend durch pornografische Darstellungen beeinflusst. Welche Folgen hat das für das Selbstbild junger Menschen? Und für partnerschaftlichen Sex?

Darüber diskutiert Alena Buyx mit ihren Gästen. Die Sexual- und Medienpädagogin Madita #Oeming setzt sich dafür ein, Pornografie als gesellschaftlich relevantes Thema wissenschaftlich und öffentlich aufzuarbeiten. Johannes #Fuß forscht als Psychiater und Sexualwissenschaftler zur Auswirkung von Pornografie auf Verhalten und Gehirn. Und der Psychotherapeut und Systemneurowissenschaftler Rudolf #Stark entwickelt derzeit effektive Behandlungswege für Pornografie-Nutzungsstörungen.

Immer mehr Porno, immer weniger Sex? | NANO Talk
NANO Talk – der Wissenschaftstalk auf 3sat