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Indien-China: Revanche für Mädchen
Indien-China: Revanche für Mädchen
Väter und Mütter in Indien und China wollten jahrzehntelang nur Jungen als Kinder, Mädchen wurden abgetrieben oder nach der Geburt ausgesetzt oder verkauft. Das ändert sich seit einiger Zeit, wohl auch aus Einsicht in die Notwendigkeit: Der Mangel an Mädchen in den beiden bevölkerungsreichsten Länder der Erde gefährdete die Demografie in der ganzen Welt.
Laxmi wurde am 21. Dezember 2025 in einem indischen Dorf geboren, die Teams von ARTE Reportage filmten sie ab der achten Sekunde ihres Lebens. Sie erzählen von Laxmis ersten Tagen und vom Leben anderer Mädchen in indischen Dörfern und chinesischen Metropolen. Und natürlich berichten sie auch über die Tabuthemen in beiden Ländern: Gezielte Abtreibungen von Mädchen, Kindstötungen, ausgesetzte Mädchen, Mädchen in China, die nach der Geburt verkauft wurden. Bereits 1990 warnte der Inder und spätere Wirtschaftsnobelpreisträger Amartya Sen davor, dass in Asien seiner Meinung nach bald 100 Millionen Frauen im Verhältnis zu den Männern fehlen würden. Heute finden viele Männer in China und in Indien keine Ehefrauen mehr. Auch deshalb wohl begannen die Chinesen und die Inder endlich umzudenken, auch durch Aktivisten, die aufklärten und halfen, diese Wende in den Köpfen der Menschen anzuregen.
Indien-China: Revanche für Mädchen | ARTE Reportage



