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MrSpinnert vor 2 Monaten
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Iran: Die ersten Tage dieses Krieges

In den ersten Tage dieses Kriegs jubelten viele Iranerinnen und Iraner, manche auch ganz offen auf der Straße, während die dem Regime der Mullahs treu Ergebenen gegen den Angriff von USA und Israel protestierten, orchestriert von ihrer eigenen Regierung.

Seit Wochen schon rechneten die Iraner mit einem Krieg, und die meisten hofften, dass er zu einem Regimewechsel führen würde. Seit den ersten Bombenangriffen waren überall im Land Freudenschreie zu hören, manche wagten auch Tänze auf der Straße, allerdings nur vorsichtig. Denn die Polizei und die Milizen des Regimes patrouillieren wachsam durch Städte und Dörfer, sie halten das Land noch immer eisern zusammen, die Straße ist deshalb im Iran ein gefährlicher Ort, nun auch noch wegen der Bomben.
Das Regime orchestriert seine Propaganda mit großen Versammlungen zum Gedenken an den toten Führer Khamenei. Unsere Teams filmten die ersten Tage des Krieges in Teheran, aber auch auf der anderen Seite der Grenze, im irakischen Kurdistan, wo Tausende von Exil-Iranern darauf warten, endlich in ihre Heimat zurückkehren zu können. Sie wollen mit dazu beitragen, das Mullah-Regime endlich abzusetzen.

Iran: Die ersten Tage dieses Krieges | ARTE Reportage