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Kein Platz, kein Wasser, kein Luxus: So überlebt diese Mini-Insel in Kolumbien
Kein Platz, kein Wasser, kein Luxus: So überlebt diese Mini-Insel in Kolumbien
🏝️ Santa Cruz del Islote – die wohl dichtest besiedelte Insel der Welt. Mitten in der Karibik von Kolumbien leben fast 1.000 Menschen auf einer Fläche von kaum zwei Fußballfeldern. Kein fließendes Wasser, Strom nur nachts per Generator, kein Krankenhaus – und trotzdem wollen die meisten hier nicht weg.
Weltspiegel-Reporterin Marie-Kristin Boese besucht die Mini-Insel vor der Küste von Cartagena und taucht ein in einen Alltag zwischen Enge und Gemeinschaft, Tourismus und Klimakrise. Wie funktioniert das Leben, wenn Wohnzimmer, Straße und Nachbarschaft ineinanderfließen? Wenn niemand Türen abschließt? Und wenn Trinkwasser per Boot geliefert werden muss?
Guide Adrian Caraballo zeigt seine Heimat von einer Seite, die Touristen oft verborgen bleibt: Müllentsorgung nur per Schiff, Lebensmittel-Logistik als tägliche Herausforderung, steigender Meeresspiegel als reale Bedrohung. Gleichzeitig pflanzt er mit Kindern Mangroven – natürlicher Küstenschutz und Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel.
🌊 Während schwimmende Hotels vor der Insel ankern und täglich hunderte Besucher kommen, kämpfen die Bewohner mit fehlender staatlicher Unterstützung. Bildung, Energie, Gesundheitsversorgung – vieles organisieren sie selbst.
Ist Santa Cruz del Islote ein karibisches Idyll oder ein Ort am Limit?
Eine Reportage über Zusammenhalt, Würde – und die Frage, wie viel Nähe ein Mensch braucht.
Kein Platz, kein Wasser, kein Luxus: So überlebt diese Mini-Insel in Kolumbien | Weltspiegel
Bericht, Kamera, Schnitt: Marie-Kristin Boese



