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MrSpinnert 7 Stunden her
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Kriegsverbrechen: Wenn Staaten zu Tätern werden

Nahezu täglich geschehen schwerste Kriegsverbrechen, sei es im Nahostkonflikt, im Iran-Krieg oder im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Die meisten Taten bleiben straflos. Ist das Völkerrecht eine Illusion?

Die Nürnberger Prozesse versprachen nach dem Zweiten Weltkrieg die juristische Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. In Nürnberg stellten die Siegermächte deutsche NS-Größen und Militärs wegen der Führung eines Angriffskrieges und zahlloser Massenverbrechen vor Gericht. Die Prozesse ließen hoffen, dass solche Taten nie mehr ohne Folgen bleiben. Doch seitdem wird diese Hoffnung immer wieder enttäuscht: In den Kriegen in Korea, Vietnam und Afghanistan, während des Völkermordes in Ruanda und der Kriege im zerfallenden Jugoslawien, im Irak, Syrien und Gaza. Auch der völkerrechtswidrige russische Angriff auf die Ukraine bildet den Rahmen für schockierende Kriegsverbrechen.

Trotz der Existenz des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag bleiben die wichtigsten Täter oft unangetastet, weil sie geschützt werden – von Vetomächten im Sicherheitsrat, von ihren eigenen Staaten oder schlicht von Zeit und Vergessen.

Was ist im Krieg erlaubt – und was nicht? Wann kippt Selbstverteidigung ins Unrecht? Womit darf man drohen? Und wie wahrt man die Verhältnismäßigkeit, wenn durch Luftangriffe Tausende sterben?

Kriegsverbrechen: Wenn Staaten zu Tätern werden | Terra X
Dieses Video ist eine Produktion des ZDF und Spiegel TV.

00:00 Intro
02:29 Das Versprechen von Nürnberg
06:59 Angriffskrieg
12:46 Verbrechen gegen Personen
17:47 Angriff auf zivile Ziele
26:43 Verbotene Methoden
31:04 Kriegsgefangene
33:22 Grauzonen
40:00 Kriegsverbrechen vor Gericht