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Pest-Pogrom: Wie die jüdische Gemeinde in Erfurt ausgelöscht wurde
Pest-Pogrom: Wie die jüdische Gemeinde in Erfurt ausgelöscht wurde
In Erfurt grassiert die Angst. Es ist das Jahr 1349 und die Pest bedroht das Leben der Bürger. Eine angespannte Situation, in der einzelne Stimmungsmacher eine Entscheidung treffen, die zu einem unfassbaren Verbrechen führt und die Geschichte der Stadt für immer verändern wird.
Im März 1349 versteckt der jüdische Bankier Kalman von Wiehe seine Wertsachen in seinem Garten. Kurze Zeit später wird die jüdische Bevölkerung in Erfurt fast gänzlich ausgelöscht. Die Bevölkerung gab den Juden die Schuld an der Ausbreitung der Pest und richtet daraufhin ein Blutbad an.
700 Jahre später wird Kalmans Schatz durch Zufall entdeckt. Ein kostbarer Schatz, wie er nie zuvor in Deutschland gefunden wurde: mehr als 3000 französische Silbermünzen, 14 Silberbarren und mehr als 700 weitere wertvolle Gegenstände. Der Schatz ist Teil des UNESCO Welterbes.
Pest-Pogrom: Wie die jüdische Gemeinde in Erfurt ausgelöscht wurde | MDR DOK



