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MrSpinnert vor 12 Monaten
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Punks, Malocher und Millionäre – Ruhm und Ruin der DDR

Hinter der Fassade der DDR blühte ein heimliches Leben: Schwarzmarkthandel, Untergrundkonzerte und stille Helden. Was blieb verborgen, und wer wagte es, das System zu überlisten?

Einigen gelingt in der DDR eine erstaunliche Karriere. Ob als „Roter Dior“ oder als angesehener Architekt – Kreativität ist gefragt, auch wenn es darum geht, das System zu überlisten oder ganz zu verlassen.

Doch das Schicksal etwa des „Roten Dior“, des Modeschöpfers Heinz Bormann, ist symptomatisch: Für seine Kunst wird er in West und Ost gefeiert, er bringt es sogar zum Millionär. Trotzdem lässt ihn die Staatsführung nicht in Ruhe. Bormanns Firma wird zwangsverstaatlicht, er stirbt verbittert und desillusioniert kurz vor dem Mauerfall.

Nicht überall ist der lange Arm der Staatspartei SED so „erfolgreich“: Organisierte Gruppen beschaffen und verkaufen Waren auf dem Schwarzmarkt, dealen mit Falschgeld und schlagen den Agenten der Staatssicherheit immer wieder ein Schnippchen. Andere agieren heimlich als Umweltschützer und schmuggeln brisante Filmaufnahmen massiver Umweltzerstörungen aus dem Land. Und ostdeutsche Punks organisieren geheime Konzerte, finden Mittel und Wege, sich dem System zu entziehen.

2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt.

Punks, Malocher und Millionäre – Ruhm und Ruin der DDR | ZDFinfo Doku
Ein Film von Christian Bock