Wie Russland die Lebensadern der Ukraine angreift
Wie Russland die Lebensadern der Ukraine angreift
Stauseen und Wasserwerke könnten zum neuen Ziel russischer Angriffe werden: davor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schon im März 2026 gewarnt: Inzwischen scheint genau das Realität zu werden.
Die Versorgung von Millionen Menschen in Städten wie Kiew, Charkiw und Mykolajiw ist bedroht.
Für den Ernstfall bereiten sich die Behörden vor:
Notfallpläne sollen verhindern, dass ganze Metropolen plötzlich ohne Trinkwasser dastehen. Gleichzeitig wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, Vorräte anzulegen.
In den Städten nahe der Front gehen viele noch weiter: Sie setzen auf alternative Wege, um sich Wasser zu sichern, Stichwort: Dezentralisierung.
DW-Reporterin Nimisha Jaiswal hat in der Region Charkiw selbst erlebt, wie schwer der Alltag in den Städten nahe der Front geworden ist - und wie sich die Bewohnerinnen und Bewohner auf das Schlimmste vorbereiten.
Wie Russland die Lebensadern der Ukraine angreift