Zum Hauptinhalt springen
  7
MrSpinnert 1 Tag her
Für alle, die ihren Urlaub am liebsten mit einer großen Portion Nervenkitzel verbringen, bietet die aktuelle Kampagne „Holiday Spannung“ die passende Begleitung. Getreu dem Motto, dass ein Urlaub ohne einen guten Krimi kaum vorstellbar ist, steht eine vielfältige Auswahl an Kriminalromanen und Thrillern als Hörbuch-Download zu reduzierten Preisen bereit. Von atmosphärischen Regio-Krimis bis hin zu nervenaufreibenden Psychothrillern ist für jeden Geschmack gesorgt.
Warum Bruce Lee bis heute eine politische Ikone ist

„Der Mann mit der Todeskralle“ (1973) machte seinen Hauptdarsteller Bruce Lee zum größten asiatischen Filmstar aller Zeiten und zu einem Hoffnungsträger für viele Menschen, die wie er diskriminiert wurden. Es war Lees Sieg über Hollywood, das ihn lange nicht gewollt hatte.

Mit dem Film „Der Mann mit der Todeskralle“ änderte Bruce Lee den Blick des Westens auf die asiatische Community und zwang Hollywood, eine Realität anzuerkennen, die es bis dahin negiert und sogar verfälscht hatte. Asiatinnen und Asiaten verkörperten in amerikanischen Produktionen bis dahin meist unterwürfige oder bösartige Charaktere. Oft wurden sie von überschminkten und verkleideten Weißen gespielt, weil die Produzenten meinten, mit dieser als Yellowface bezeichneten Praxis den Publikumserwartungen gerecht zu werden.
In „Der Mann mit der Todeskralle“ war erstmals in der Geschichte Hollywoods ein asiatischer Schauspieler der Star eines Films. Das löste eine weltweite Schockwelle aus, und Bruce Lee stieg zu Bob Marley, Che Guevara und Mohammed Ali in das Pantheon der Rebellen auf. Die asiatische, aber auch die afroamerikanische Community war stolz auf Lee. Viele, die unter Rassendiskriminierung zu leiden hatten, identifizierten sich mit ihm.
In den fünfzig Jahren nach dem Film und dem kurz darauf folgenden Tod seines Hauptdarstellers inspirierte Bruce Lee zahlreiche Hollywood-Produktionen, von „Matrix“ bis „Kill Bill“. Doch der Erfolg des „kleinen Chinesen, der sich für unbesiegbar“ hielt, war ein Affront, den weiße Schauspieler wie Jean Claude van Damme, Steven Seagal oder Chuck Norris wiedergutmachen sollten. Auch Quentin Tarantino attackierte den Mythos und erweckte Lee in seinem Film „Once Upon a Time in Hollywood“ als arroganten Aufschneider in einer Nebenrolle zum Leben. Doch es funktionierte nicht, die Legende Bruce Lee ist unzerstörbar.

Warum Bruce Lee bis heute eine politische Ikone ist | Doku HD | ARTE
Dokumentation von Marc Ball (F 2025, 53 Min)