Diritto di Separazione (2023)
Diritto di Separazione (2023)
“Diritto di Separazione” – „Recht auf Trennung“
“Diritto” come indicatore dell’arto utilizzato all’interno dell’azione (destro) e diritto come cambiamento di una situazione di stasi; in questo caso “separazione”, liberazione da qualcosa che fa male ed è tossico per la nostra vita (paure,ansie,situazioni difficili ecc.). Ogni liberazione necessità uno sforzo, sia fisico che mentale, rappresentato in questo caso dallo scotch di carta che funge da legatura al proprio personale ostacolo.
Ad ogni performer coinvolto è stato chiesto di concentrarsi su ciò che lo bloccava e visualizzare quella specifica situazione, per allontanarsi e strappare le catene a cui era legato. Scotch come metafora, leggero e benchè apparentemente facile da rompere, doloroso nello strappo. La nudità richiesta non ha nulla a che fare con la sfera sessuale, bensì è una scelta che mette sè stessi nella condizione di offrirsi allo scopo della performance nella totale interezza del proprio corpo e della propria anima.
Nudità come controtendenza, soprattutto nei confronti delle convenzioni sociali che offuscano il giudizio rendendo difficile affrontare il proprio io.
Nudità come cura, “I feel better naked: communal naked activity increases body appreciation by reducing social physique anxiety” K. West racconta, attraverso un esperimento, come il proporsi nudi pubblicamente produca un miglioramento significativo dell’immagine corporea e una minore ansia per il proprio fisico.
„Recht“ als Indikator für das innerhalb der Aktion verwendete Glied (rechts) und „Recht“ als Veränderung einer Situation der Stagnation; in diesem Fall „Trennung“, Befreiung von etwas, das schadet und für unser Leben giftig ist (Ängste, Sorgen, schwierige Situationen usw.). Jede Befreiung erfordert eine Anstrengung, sowohl körperlich als auch geistig, die in diesem Fall durch das Klebeband dargestellt wird, das als Fessel für das persönliche Hindernis dient. Jeder beteiligte Darsteller wurde gebeten, sich auf das zu konzentrieren, was ihn blockierte, und sich diese spezifische Situation vorzustellen, um sich zu lösen und die Ketten zu zerreißen, an die er gebunden war. Klebeband als Metapher, leicht und obwohl scheinbar leicht zu zerreißen, schmerzhaft beim Zerreißen. Die geforderte Nacktheit hat nichts mit Sexualität zu tun, sondern ist eine Entscheidung, sich selbst für die Performance mit ganzem Körper und ganzer Seele zur Verfügung zu stellen.
Nacktheit als Gegentrend, vor allem gegenüber sozialen Konventionen, die das Urteilsvermögen trüben und es schwierig machen, sich mit dem eigenen Ich auseinanderzusetzen.
Nacktheit als Heilmittel: „Ich fühle mich nackt besser: Gemeinsame Nacktheit erhöht die Wertschätzung des eigenen Körpers, indem sie soziale Ängste hinsichtlich des Aussehens verringert.” K. West berichtet anhand eines Experiments, wie das öffentliche Zeigen der eigenen Nacktheit zu einer deutlichen Verbesserung des Körperbildes und zu weniger Angst vor dem eigenen Körper führt.



