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Der 20. Juli (1955)
Der 20. Juli (1955)
„Der 20. Juli“ ist ein Geschichtsdrama aus dem Jahr 1955 von Falk Harnack, der gemeinsam mit Werner Jörg Lüddecke und Günther Weisenborn auch das Drehbuch schrieb.
Am 20. Juli 1944 versucht Oberst Graf Schenk von Stauffenberg, Adolf Hitler in dessen Führerhauptquartier in Ostpreußen mit einer Bombe zu töten. Es ist ein weiterer Versuch der deutschen Widerstandsbewegung, den Diktator zu stürzen. Das Attentat schlägt fehl. Mit der Hinrichtung von Stauffenberg, Oberst Merz von Quirnheim, Oberleutnant von Haeften und General Olbricht am Abend des 20. Juli 1944 setzt eine große Verhaftungswelle ein. Hunderte von Todesurteilen, vom Volksgerichtshof unter Roland Freisler gefällt, werden vollzogen. Andere Beteiligte verschwinden mit ihren Angehörigen in Lagern. In der Rückblende erleben der Bauingenieur Lindner und die Sekretärin Hildegard Klee noch einmal jene Tage vor dem Attentat, an dem sie indirekt beteiligt waren.
„Der 20. Juli“ ist ein herausragendes Beispiel für Vergangenheitsbewältigung im deutschen Kino der Nachkriegszeit. Falk Harnack (1913–1991) inszenierte ihn mit der damaligen Elite des deutschsprachigen Theaters und Films. Als aktives Mitglied der „Weißen Rose“ zählte er selbst zum inneren Kreis des Widerstands. Mit dem Spielfilm „Der 20. Juli“ erinnert 3sat an das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944, das sich 2014 zum 70. Mal jährt. (Sendetext 3sat)
Darsteller:
- Wolfgang Preiss – Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg
- Annemarie Düringer – Hildegard Klee
- Robert Freitag – Hauptmann Lindner
- Fritz Tillmann – General Henning von Tresckow
- Werner Hinz – Generaloberst Ludwig Beck
- Paul Esser – Generalfeldmarschall Erwin von Witzleben
- Wolfgang Büttner – General der Infanterie Friedrich Olbricht
- Hans Zesch-Ballot – Generaloberst Erich Hoepner
- Karl Klüsner – General der Nachrichtentruppen Erich Fellgiebel
- Herbert Wilk – Oberst Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim
- Ernst Lothar – Oberleutnant Werner von Haeften
- Heinz Giese – Oberleutnant – Ordonnanz bei von Tresckow
- Paul Bildt – Oberbürgermeister a. D. Dr. Carl Friedrich Goerdeler
- Maximilian Schell – Mitglied des Kreisauer Kreises
- Erich Schellow – Evangelischer Pfarrer
- Ernst Stahl-Nachbaur – Feldmarschall, Oberbefehlshaber einer Heeresgruppe
- Georg Gütlich – Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel
- Siegfried Schürenberg – Generaloberst Friedrich Fromm
- Werner Peters – Oberstleutnant H.
- Paul Wagner – General der Panzertruppen
- Rolf Moebius – Ordonnanzoffizier
- Konrad Wagner – Gewerkschaftsführer Küfer/Julius Leber
- Erwin Kalser – Dr. med. Adler
- Alfred Schieske – Arbeiter Juhnke
- Margot Leonard – Erika Juhnke
- Claus Holm – Oberleutnant
- Erich Dunskus – Nachbar
- Peter Mosbacher – Major Otto Ernst Remer
- Charlotte Ander – Frau Nessel
- Manfred Meurer – SS-Standartenführer
- Wolfgang Eichberger – Oberstleutnant
- Paul Hoffmann – Generalfeldmarschall Mitte
- Herbert Stass – Willy – junger Arbeiter
- Ernst Schröder – SS-Obergruppenführer Dr. Ernst Kaltenbrunner
- Axel Monjé – SS-Brigadeführer
- Edgar Ott – Adjutant
- Arno Paulsen – Luftschutzwart Nessel
- Wolfgang Völz – Melder