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MrSpinnert vor 14 Jahren
Ein Routineflug nach Hause. Klare Sicht. Keine Turbulenzen. Doch dann übernimmt die Pilotin das Kommando und stellt ein tödliches Ultimatum. In „Deadline“ wird aus einem Privatjet eine fliegende Falle und bloß dreißig Minuten bleiben, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Psychospannung, moralischer Druck und ein Szenario, das keine Pause erlaubt – perfekt für alle, die Thriller mit maximalem Nervenkitzel lieben. Jetzt bei Thalia entdecken!
Der Mann von nebenan

Franz Josef Degenhardt singt Der Mann von nebenan aus dem Album Schmuddelkinder aus dem Jahr 1965.

Dankst du dem Mann von nebenan?
Der kommt zu spät,
und du kriegst den Zug.
Dem fehlen Haare,
und du hast genug.
Der verspielt im Lotto sein ganzes Haus,
und du kommst sonntags immer raus.
Wer gehört zu den neunundneunzig Prozent,
damit das eine dann traumlos pennt?

Immer der Mann, von nebenan.

Dankst du dem Mann von nebenan?
Wenn’s regnet,
hat der seinen Schirm vergessen.
Du hast nie Appetit,
und der ist verfressen.
Der ist’s, der in der Kammer steht,
damit dann deine Rechnung aufgeht.
Wem tut morgens der Arm schon weh?
Wer findet niemals den richtigen Dreh?

Immer der Mann, von nebenan.

Dankst Du dem Mann von nebenan?
Der ist Soldat,
wenn du Goethe liest.
Der trinkt Bier,
wenn der Schampus fließt.
Der bricht sich schon beim Schlafen ein Bein,
und du hast, selbst wenn du fällst, noch Schwein.
Wer bleibt da, wenn die Fahnen fallen?
Wer muß schließlich das Ganze bezahlen?

Immer der Mann von nebenan.

Dankst Du dem Mann von nebenan?
Wenn der mal stirbt,
denkt niemand dran.
Dir aber baut man
ein Monumang.
Den legnt man schnell neben irgend?nen Schuft.
und du kommst in eure Familiengruft.
Wer bleibt immer gänzlich tot?
Wer kommt niemals zum Lieben Gott?

Immer der Mann, von nebenan.