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Gewalt in Israels arabischer Community: Warum so viele Morde unaufgeklärt bleiben
Gewalt in Israels arabischer Community: Warum so viele Morde unaufgeklärt bleiben
In Israels arabisch-palästinensischer Community erreicht die Gewalt einen neuen Höchststand: Fast täglich werden Menschen erschossen. Viele Fälle bleiben unaufgeklärt. Angehörige fühlen sich von Polizei und Politik im Stich gelassen – und seit dem Amtsantritt der ultrarechten Regierung hat sich die Zahl der Tötungsdelikte drastisch erhöht.
Der Film begleitet den Boxtrainer Hamada und seine Frau Siwar in Nazareth, die Jugendlichen mit ihrem Boxclub eine Alternative zu Kriminalität, Schutzgeld und illegalen Waffen bieten wollen. Wir treffen Mohammad und Omar, die mit Mord, Schüssen und brennenden Autos aufwachsen, aber versuchen, nicht „auf den falschen Weg“ zu geraten.
In Kufar Qara erzählt Khitam Abu Fani von ihrem Sohn Firas, und wie er wohl unschuldig erschossen wurde. Sie klagt an: zu wenige Ermittlungen, zu viele „unbekannte Täter“. Oppositionspolitikerin Aida Touma-Sliman und Psychologin Rana Shihab erklären, wie politische Entscheidungen, Rassismus und der Verlust des Vertrauens in den Staat die Gewalt weiter befeuern.
Dieser Film wurde vor dem Beginn des Krieges mit dem Iran gedreht, währenddessen sind die Tötungszahlen noch mehr angestiegen.
Gewalt in Israels arabischer Community: Warum so viele Morde unaufgeklärt bleiben | Weltspiegel
Autoren: Pia Steckelbach & Hanna Resch
Kamera: Johann Fischer, Ralf Hahmann, Johannes Moths
Edit: Johann Fischer
Producerin: Dareen Jubeh



