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MrSpinnert 6 Stunden her

 

Handyvideos zeigen Risse in Putins System

Im fünften Kriegsjahr scheint das System Putin teils angeschlagen. Die Folgen des Krieges erreichen die Menschen in Russland nun auch unmittelbar in ihrem Alltag: Brennende Raffinerien durch ukrainische Drohnen, kilometerlange Schlangen an Tankstellen, unzählige gefallene Soldaten. In Handyvideos lassen immer mehr Bürgerinnen und Bürger, Soldatenmütter und sogar Militär-Blogger ihren Frust aus – ungewohnt kritisch und teils direkt adressiert an ihren Präsidenten.

Plattformen wie Instagram, Telegram oder YouTube sind in Russland stark eingeschränkt und häufig nur noch über einen VPN-Zugang zu erreichen. Russische Exil-Journalisten beobachten trotzdem genau hier einen starken Zuwachs solcher kritischer Videos.

ZAPP-Reporter Roman Schell begibt sich auf Spurensuche quer durch den Kaukasus und Europa. In Amsterdam trifft er die Journalistin Ekaterina Kotrikadze in einem geheimen Studio des Exil-Senders TV Rain, in Tiflis geht er mit Renat Davletgildeev der Frage nach, inwieweit sich sogar die Machteliten in Russland vom Präsidenten abwenden, in Berlin wertet Journalist und Autor Ivan Filippov jeden Tag Content russischer Militär-Blogger aus – und findet auch auf den Kanälen einiger Hardliner seltene direkte Kritik am Kurs von Putins Krieg. Wie gefährlich können die neuen kritischen Stimmen in den sozialen Medien dem russischen Präsidenten werden?

Handyvideos zeigen Risse in Putins System | ZAPP | NDR
Autor: Roman Schell
Schnitt: Roman Schell
Kamera: Roman Schell
Redaktion: Inga Mathwig

00:00 Intro
01:47 Exil-Journalisten von TV Rain
03:54 Kritische Handyvideos gegen Putin
07:11 Krieg trifft den Alltag der Menschen
09:03 Wie stark wirken die Videos?
10:16 Wenden sich die Eliten ab?
14:26 Kriegsmüdigkeit im Parlamentsfernsehen?
15:10 Militär-Blogger kritisieren Putin
19:34 Soldatenmütter werden laut