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MrSpinnert 1 Woche her
Sanary-sur-Mer: Wo deutsche Schriftsteller Zuflucht fanden

1933 wird Sanary-sur-Mer zum Zufluchtsort deutscher Emigranten. Unter anderem Lion Feuchtwanger, Thomas Mann, Bertolt Brecht, Klaus Mann leben und schreiben hier zwischen Hoffnung und Angst. Die Dokumentation erzählt vom Alltag im Exil – von literarischer Größe, politischer Verfolgung und dem Ende eines vermeintlichen Paradieses mit Krieg und Internierung.

1933, nach Hitlers Machtübernahme, wird das südfranzösische Sanary-sur-Mer zum Zentrum deutschsprachiger Exilliteratur. In dem kleinen Hafenort an der Provence finden Schriftstellerinnen und Schriftsteller und Intellektuelle Zuflucht: Lion Feuchtwanger, Thomas Mann und sein Bruder Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Klaus Mann, Erika Mann, Franz Werfel, Alma Mahler-Werfel, René Schickele und viele andere.
Die Dokumentation erzählt von einem einzigartigen Moment europäischer Kulturgeschichte: Zwischen Cafés, Markt und Mittelmeer entstehen große Werke, während in Deutschland Bücher brennen – auch die der geflohenen Schriftsteller und Schriftstellerinnen. Hoffnung auf Rückkehr mischt sich mit Rivalitäten, künstlerischer Produktivität und wachsender Verzweiflung.
Mit Kriegsbeginn werden die Emigranten zu "feindlichen Ausländern", viele interniert, das Paradies zerbricht. Aus Briefen, Tagebüchern und literarischen Texten entsteht das bewegende Porträt einer verlorenen Welt – und eine eindringliche Geschichte über Exil, Heimat und die Zerbrechlichkeit von Freiheit.

Sanary-sur-Mer: Wo deutsche Schriftsteller Zuflucht fanden | Doku HD | ARTE
Dokumentation von Andreas Christoph Schmidt (D 2026, 53 Min)