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MrSpinnert 21 Stunden her
Selling Hitler: Das Millionengeschäft mit NS-Relikten

Wer kauft angebliche Hitler-Gemälde, SS-Uniformen oder sogar Gegenstände aus Auschwitz? Weltweit floriert der Handel mit Relikten aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Nazi-Nippes oder historische Artefakte? Auf Militaria-Messen und bei Auktionen wechseln Uniformen, Orden, Waffen, Fahnen und vermeintlich persönliche Gegenstände führender Nationalsozialisten den Besitzer. Besonders offen präsentieren Museen und Privatsammler in den USA ihre NS-Relikte, darunter angebliche Hitler-Gemälde, Schlüssel des Kehlsteinhauses in Berchtesgaden und sogar Stofffetzen aus dem Führerbunker. Besonders spektakulär ist die Wiederentdeckung der lange verschollenen Bronzepferde aus Hitlers Reichskanzlei, geschaffen von Bildhauer Josef Thorak.

Hohe Preise machen den Markt auch für Fälscher attraktiv. Spätestens seit dem Skandal um Konrad Kujau und die gefälschten Hitler-Tagebücher spielen Echtheit und Herkunft der angebotenen Objekte eine zentrale Rolle.

Was treibt die Sammler an: historisches Interesse, Wertanlage oder ideologische Nähe? Wo überschneiden sich Sammlerszene, Geschichtskultur und rechtsextreme Milieus? Und wie sollte die Gesellschaft mit Objekten des Nationalsozialismus umgehen: sammeln, ausstellen oder vernichten? Der Umgang mit dem materiellen Erbe der NS-Diktatur bleibt hoch umstritten.

Selling Hitler: Das Millionengeschäft mit NS-Relikten
Dieses Video ist eine Produktion von Spiegel TV im Auftrag des ZDF.