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MrSpinnert 20 Stunden her
Warum Krankenkassen Cannabisblüten als Schmerzmittel nicht mehr zahlen

Seit Ende Juli gibt es medizinische Cannabisblüten nicht mehr auf Kassenrezept. Das soll Geld sparen – doch für einige Patientinnen und Patienten bedeutet es das Ende einer weitgehend schmerzfreien Zeit.

So auch für Katja Kraemer. Die Alleinerziehende ist Rheumapatientin und auf die Blüten als Schmerztherapie angewiesen. Die monatlichen Kosten von rund 150 Euro, die sie jetzt selbst zahlen müsste, hat sie nicht: „Das ist einfach nicht fair. Denn ich mache das ja nicht, um gut draufzukommen. Ich war gut drauf, bevor ich so krank wurde. Das ist ein Medikament, und das betrifft jetzt so viele Menschen, die einfach ihr Medikament nicht mehr bekommen. Das kann doch nicht sein. Wirklich, ich habe hier gesessen und gedacht: Das kann doch nicht sein.“

Cannabis-Kapseln und Öle werden weiterhin von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Sie seien jedoch weniger flexibel dosierbar, sagt die Ärztin Inka Edelmann, und wirkten langsamer.

Warum Krankenkassen Cannabisblüten als Schmerzmittel nicht mehr zahlen