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MrSpinnert 8 Stunden her
Wenn das Haustier stirbt – die Trauer, die viele nicht ernst nehmen

Rund jeder fünfte Haustierbesitzer gibt an, mehr um sein Haustier als um einen nahestehenden Menschen getrauert zu haben. Warum bauen Menschen eine so starke Beziehung zu Haustieren auf? «rec.»-Reporterin Lia Perbo spricht mit Betroffenen und einem Tierarzt über die Trauer um verstorbene Haustiere.

«Ob ein Mensch stirbt oder ein Tier – das macht gar keinen Unterschied», sagt ein Mann an einem Trauergottesdienst für Tiere. Er habe selbst schon erlebt, dass er um ein Tier mehr getrauert habe, als um einen Menschen. Auch der Tierarzt Bronek Nowicki erlebt hautnah mit, wie eng viele Menschen mit ihren Tieren verbunden sind. Er macht Hausbesuche und hat schon über tausend Tiere eingeschläfert. Dennoch gehen die Einsätze nicht spurlos an ihm vorbei: «Auch wenn ein Tier ein volles, schönes Leben hinter sich hatte – es ist trotzdem immer schwierig.»

Das Paar Sascha und Tabea kämpft um das Leben seines unheilbar kranken Hundes Angus. Der zehnjährige Vierbeiner schrammte schon mehrmals knapp am Tod vorbei – und hat die Ersparnisse der beiden aufgebraucht. «Ein Tier nur wegen der Kosten einzuschläfern, fände ich nicht fair», sagt Tabea. Doch der Tag des Abschieds rückt näher und der Gedanke daran macht ihnen Angst.

00:00 Intro
01:07 Ein Trauergottesdienst für verstobene Tiere
07:39 Auf Hausbesuch mit einem Tierarzt
11:58 Das Einschläfern eines Tieres ist nie einfach
18:30 Wie weit gehen Menschen, um ihr Tier von dem Tod zu bewahren?
28:30 Fazit
29: 52 Outro

Wenn das Haustier stirbt – die Trauer, die viele nicht ernst nehmen | Reportage | rec. | SRF
▪ Ein Film von Lia Perbo
▪ Senior Producer: Vanessa Nikisch, Ilona Stämpfli
▪ Leitung: Anita Richner