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17 Stunden her
Wo die Bundeswehr wirklich kämpfte
Wo die Bundeswehr wirklich kämpfte
Die Bundeswehr soll Frieden sichern. Doch in Afghanistan geraten deutsche Soldaten in Gefechte mit den Taliban. Sie werden beschossen, verwundet und verlieren Kameraden.
Nach ihrer Gründung 1955 nahm die Bundeswehr jahrzehntelang an keinen Kampfeinsätzen teil. Doch die Terroranschläge vom 11. September 2001 leiten eine historische Wende ein. Zum ersten Mal wird der NATO-Bündnisfall ausgerufen. Die Partner stehen den USA im Kampf gegen den Terror zur Seite.
Auch Deutschland wird eine Rolle in Afghanistan spielen, wo das Taliban-Regime die Täter von 9/11 unterstützte. Nach dem Sturz der Taliban sollen deutsche Soldaten zur Stabilisierung des Landes beitragen: nicht kämpfen, sondern Aufbauhilfe leisten, Demokratie und Gleichberechtigung fördern. Die Bundeswehr hat die Verantwortung für den Norden Afghanistans als Teil der multinationalen Truppe ISAF.
Doch was als Stabilisierungsmission geplant war, entwickelt sich zunehmend zu einem militärischen Kampfeinsatz. Die Bundeswehr muss kämpfen. Was der Ernstfall bedeutet, davon berichten Soldateninnen und Soldaten, die in Afghanistan im Gefecht waren.
Heute steht die Bundeswehr vor neuen Herausforderungen. In einer Welt voller Bedrohungen soll die deutsche Armee „kriegstüchtig“ werden. Um Land und Bündnis zu schützen – und abzuschrecken, damit Gefechte auch weiterhin die Ausnahme bleiben.
Wo die Bundeswehr wirklich kämpfte | Terra X
Ein Film von Jörg Müllner.
Dieses Video ist eine Produktion von History Media GmbH im Auftrag des ZDF.
00:00 Intro
00:44 Nach 9/11: Deutschlands Einsatz am Hindukusch
04:06 Die Taliban
06:19 Jan Hecht: der Hinterhalt von Kunduz
09:30 Leben und Tod im Einsatz
12:09 Naef Adebahr: das Karfreitagsgefecht 2010
19:52 Daniela Klix: Führung unter Feuer
24:42 Was vom Krieg bleibt
30:13 Kriegstüchtig?