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MrSpinnert von MrSpinnert, vor 7 Jahren
Vater, Mutter und neun Kinder

Vater, Mutter und neun Kinder (Vater, Mutter und 9 Kinder) ist eine deutsche Familienkomödie von Erich Engels aus dem Jahr 1958 mit Heinz Erhardt.

Es spielten:

  • Heinz Erhardt: Friedrich Schiller
  • Camilla Spira: Martha Schiller
  • Corny Collins: Thea Schiller
  • Maria Sebaldt: Lollo Küppers
  • Erik Schumann: François Dupont
  • Franz Schafheitlin: Direktor Küppers
  • Willy Millowitsch: Anton
  • Renate Küster: Regine Dupont, geb. Schiller
  • Pero Alexander: Klaus Fürbringer
  • Elke Aberle: Julchen Schiller
  • Gaby Steffan: Luise
  • Monika Ahrens: Helene „Lene" Fürbringer, geb. Schiller
  • Margitta Scherr: Anni
  • Ernst Reinhold: Karl
  • Thomas Braut: Hans
  • Harald Martens: Eduard „Ede" Schiller
  • Reiner Brönneke: Heinz Horstmann
  • Nora Minor: Hausangestellte
  • Werner Finck: Herr Zellhorn
  • Ferner: Alexander Ebermayer von Richthofen, Michael Klopsch, Robert Meyn, Willi Heyer

Bäckermeister Friedrich Schiller aus Einbeck führt ein harmonisches Familienleben mit seiner Ehefrau Martha, mit der er kurz vor der Silberhochzeit steht, und neun Kindern, wobei er auch seinen heranwachsenden Töchtern stets zur Seite steht, sei es bei Liebeskummer oder kniffligen Hausaufgaben. Dass er Vorstandsmitglied der Bäckerinnung werden soll, erfüllt ihn mit Stolz.

Auf einer Nachhausefahrt liest er die Ehefrau des Fabrikanten Küppers, Lollo Küppers, auf und fährt sie in ihr Jagdhaus. Zum Dank lädt sie ihn zu einem Umtrunk ein. Nachdem die Stimmung zwischen beiden zunehmend lockerer wird, zeigt er Lollo, wie man Pasteten backt. Die feuchtfröhliche Stimmung trägt dazu bei, dass Schiller, beschwipst wie er ist, im Jagdhaus übernachtet. Am anderen Morgen kann er sich nur noch schemenhaft an den vorangegangenen Abend erinnern.

Trotz Schillers Versuchen, den Vorfall zu verheimlichen, kommt er doch ans Licht, und zwar ausgerechnet durch seine Tochter Thea, die als Volontärin für eine Zeitung schreibt und dort auch über das Privatleben bekannter Persönlichkeiten berichtet. Sie beabsichtigt, ein Tagebuch über Lollo Küppers Liebhaber zu veröffentlichen. Schillers Versuch, seinen Namen mit anwaltlicher Hilfe aus der Sache herauszuhalten, schlägt fehl. Nach den Feierlichkeiten zur Silberhochzeit beichtet er seiner ahnungsvollen Frau von dem Vorfall, versichert ihr aber, dass nichts Schlimmeres passiert sei.

Als Martha Schiller bei Direktor Küppers vorspricht und ihm versichert, dass ihr Mann auf keinen Fall ein Liebesabenteuer mit einer verheirateten Frau eingehen würde, bekommt sie auch von Lollo Küppers versichert, dass an dem besagten Abend nichts Ernstzunehmendes passiert sei. Wieder Zuhause kann Martha Schiller ihren Friedrich beruhigen, dass Lollo Küppers ihren Mann mit dem fraglichen Tagebuch nur eifersüchtig machen wollte und er keine unwahren Geschichten über sich in der Zeitung zu fürchten habe.

Nachdem die beiden ältesten Töchter des Ehepaares eine Doppelhochzeit feiern, kümmert sich Schiller, nachdem er anfänglich froh ist, sich nicht mehr um gar soviel Kinder sorgen zu müssen, dann aber mit Enthusiasmus um seine Enkelkinder.

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