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MrSpinnert von MrSpinnert, vor 11 Monaten
Warum der Ukraine bislang nur kleinere Vorstöße gelingen

Der Ukraine ist bei ihrer Gegenoffensive offenbar ein weiterer Vorstoß gelungen. Wie das US-Institut für Kriegsstudien ISW berichtet, sollen ukrainische Kämpfer russische Verteidigungslinien am Dnipro-Ufer in der Region Cherson durchbrochen haben. Kiew bestätigt das bisher allerdings nicht. Auch in der Region Saporischschja bei Robotyne sollen ukrainische Truppen vorgestoßen sein. Es wären wichtige Erfolge für Kiew. Denn: die vor rund zwei Monaten gestartete Gegenoffensive läuft schleppend.

Die russischen Angriffe lassen nicht nach: Erst gestern wurden Wohnhäuser und ein Hotel in der ukrainischen Stadt Pokrowsk massiv beschossen. Rund 40 Minuten nach der ersten Attacke folgte eine zweite. Offiziellen Angaben zufolge starben dabei neun Menschen, mehr als 80 weitere wurden verletzt – darunter Ersthelfer. Ukraines Präsident Selenskyj verurteilte das als „gezielten Angriff auf Rettungskräfte“.

Derweil setzt Kiew auf den Beschuss von Krimbrücken und -Querungen. Die sind für Moskau von großer Bedeutung. Denn: Von der völkerrechtswidrig annektierten Halbinsel kommt ein wichtiger Teil des Nachschubs für die russischen Truppen.

Wie kommt die ukrainische Gegenoffensive voran? Kann der Ukraine noch der entscheidende Durchbruch gelingen? Und was macht der dauerhafte russische Beschuss mit den Menschen in der Ukraine? Darüber spricht Alica Jung bei ZDFheute live mit dem Militärexperten Marcus Keupp von der ETH Zürich. Außerdem dabei: ZDF-Reporterin Anne Brühl in Odessa.

Warum der Ukraine bislang nur kleinere Vorstöße gelingen | ZDFheute live mit Militärexperte Keupp