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MrSpinnert vor 2 Monaten
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August und die Plünderung der sächsischen Staatskassen

Die Prunklust der sächsischen Herrscher August dem Starken und August III. hatte einen hohen Preis. Der Kauf erlesener Kunstschätze war nur mittels millionenschwerer Kredite möglich.
1763, am Ende des 7jährigen Krieges, lag Dresden in Schutt und Asche, König August III. war tot und in der Staatskasse klaffte ein Loch von mehr als 30 Millionen Reichstalern – rund 300 Tonnen Gold.

Händeringend suchten die Finanzbeamten nach einem Schuldigen. Und da inzwischen alle Verantwortlichen gestorben waren, ergriff man nun den einzigen, der gerade greifbar war: den künstlerischen Berater des Königs, Carl Heinrich von Heineken. Die Anklage lautete: Der Gelehrte sollte mehrere Millionen Taler aus der Hofkasse veruntreut haben. Unter Hausarrest gestellt, sah Heineken seinem Prozess entgegen, bei dem es um Kopf und Kragen ging.

August und die Plünderung der sächsischen Staatskassen | MDR DOK