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1 Tag her
Gestrandet in der Notunterkunft: Wie Studierende unter der deutschen Wohnungskrise leiden
Gestrandet in der Notunterkunft: Wie Studierende unter der deutschen Wohnungskrise leiden
Ein Klappbett im Keller statt des eigenen WG-Zimmers: Für viele Erststudierenden wie Finn beginnt das Studium in Heidelberg in einer Notunterkunft. Mit 36.000 Studierenden, aber nur rund 4.000 Wohnheimplätzen ist bezahlbarer Wohnraum in der Universitätsstadt extrem knapp– auf dem freien Markt kostet ein WG-Zimmer im Schnitt fast 700 Euro. Wie den Heidelberger Studenten geht es vielen anderen in Deutschland.
Die Folgen der Wohnungskrise sind drastisch: Überlastete Wohnheime, Betrugsmaschen mit gefälschten Online-Inseraten oder stundenlanges Pendeln aus dem Umland. Auch in Stuttgart kämpfen Studierende wie Lehramtsstudentin Mia mit der Situation: Weil ihre Familie die hohen Mietkosten nicht tragen kann, pendelt sie täglich drei Stunden zur Hochschule. Das Studierendenwerk schlägt Alarm: Wenn bezahlbarer Wohnraum fehlt, entscheidet am Ende der Geldbeutel über den Bildungsweg. Wie gehen Studierende in Heidelberg und Stuttgart mit der Wohnungsnot um, und welche Lösungen gibt es?
00:00 Gestrandet in der Notunterkunft: Finns Semesterstart
01:00 Bis zu 700 Euro fürs WG-Zimmer: Lage in Heidelberg
01:45 Pendeln statt Campusleben: Hohe Kosten und Schienenersatzverkehr
02:15 Betrugsmaschen bei der Online-Wohnungssuche
02:41 Internationale Studierende ohne Obdach
03:33 Studierendenwerk warnt: Bildungsungerechtigkeit durch Mietpreise
04:01 3 Stunden Fahrzeit: Mia über die Situation in Stuttgart
05:22 Verzögerte Bauprojekte und fehlende Gelder
Gestrandet in der Notunterkunft: Wie Studierende unter der deutschen Wohnungskrise leiden