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MrSpinnert 6 Stunden her
Hitze, Dürre, Klimawandel: Deutschlands Flüsse am Limit

Starke Hitze, sinkendes Grundwasser, ausgetrocknete Böden und belastete Flüsse: Bereits jetzt wirkt sich der Klimawandel stark auf unseren Wasserhaushalt aus. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Pläne für mehr Wasserrückhalt und die Renaturierung von Flusslandschaften. Doch warum werden viele Maßnahmen nur schleppend umgesetzt? Und warum wird darüber so heftig gestritten?

Unsere Reportage begleitet Wissenschaftler, Landwirte, Umweltverbände und Politiker in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Sie zeigt, welche Folgen der jahrzehntelange Ausbau und die Begradigung von Flüssen haben und warum Auen für Hochwasserschutz, Trinkwasserversorgung und Klimaanpassung eine wichtige Rolle spielen.

Am Beispiel von Wettera, Unstrut, Mulde und Elbe wird deutlich, welche Chancen Renaturierungsprojekte bieten, aber auch welche Konflikte sie auslösen. Zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und politischen Vorgaben geht es um eine zentrale Frage: Wie kann Deutschland künftig mehr Wasser in der Landschaft halten?

Mit Einschätzungen unter anderem vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, den Wasserwerken Leipzig, der Deutschen Umwelthilfe und Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD).

00:00 Ausgetrocknet: Wo ist unser Wasser?
01:11 Wie ein gesunder Fluss funktioniert
04:31 Warum der Mensch Flüsse verändert hat
06:13 Begradigte Flüsse: Die Folgen für Wasser und Natur
09:59 Flüsse brauchen Platz: Gesetze, Ziele und Konflikte
12:28 Kampf um Flächen: Landwirtschaft vs. Renaturierung
16:25 Flüsse der Zukunft: Wasser in der Landschaft halten
21:45 Uferfiltrat: Trinkwasser aus dem Fluss
24:28 Politikum Renaturierung: Kommt der Wandel zu spät?
26:46 Ein Erfolgsbeispiel
29:00 Rückschlag: Naturschutz wird verschoben

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