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6 Tage her
Israel vor der Parlamentswahl: Ein Land zwischen Hoffnung und Verzweiflung
Israel vor der Parlamentswahl: Ein Land zwischen Hoffnung und Verzweiflung
Am 27. Oktober wählt Israel ein neues Parlament. Für welche Zukunft wird sich das Land entscheiden? aspekte-Moderator Jo Schück trifft Kulturschaffende zwischen abgrundtiefer Verzweiflung und der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft.
Benjamin Netanjahus Hardliner-Politik in Gaza und im Westjordanland sowie die menschenverachtenden Äußerungen seiner rechtsextremen Minister haben Israel international zunehmend isoliert. Zuletzt ist sogar die Bundesregierung, traditionell der beste Freund Israels in Europa, auf Distanz gegangen und kündigte an, Sanktionen gegen den Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, zu unterstützen
Aus der Kulturszene Israels kommt ein klares Signal: Helft uns! Israel stehe am Abgrund, sagen Künstlerinnen wie Comedian Noam Shuster-Eliassi. Sie ist im Friedensdorf Neve Shalom aufgewachsen, in dem jüdische und arabische Israelis zusammenleben. Sie appelliert eindringlich an die internationale Gemeinschaft und Deutschland, ernsthaften Druck auszuüben.
Israel vor der Parlamentswahl: Ein Land zwischen Hoffnung und Verzweiflung | aspekte
Hinweis:
In einer früheren Fassung dieser Sendung wurde der englische O-Ton von Noam Shuster-Eliassi „Your taxes shouldn't be paying for so many children to be killed, for starvation in Gaza“ verkürzt übersetzt mit „Eure Steuergelder sollten nicht dafür ausgegeben werden, dass in Gaza Kinder verhungern“. Wir haben das korrigiert. Die Übersetzung lautet: „Eure Steuergelder sollten nicht dafür verwendet werden, dass so viele Kinder getötet werden, dass Gaza ausgehungert wird. „