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MrSpinnert vor 92 Jahren
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Midnight (1934)

“Midnight” is a 1934 Pre-Code film noir crime drama film written and directed by Chester Erskine, based on the 1930 Theatre Guild Play of the same name by Paul and Claire Sifton.

Alternative Title: “Call it Murder”

Ethel Saxon stands trial for the murder of her husband, claiming she acted in a moment of emotional desperation when he tried to leave her. Many observers believe she may escape the death penalty as a victim of passion, but jury foreman Edward Weldon seizes on one crucial detail. When Ethel admits she picked up the money her husband had intended to take with him after shooting him, Weldon interprets this as proof of premeditation. Persuaded by his reasoning, the jury convicts her of first-degree murder, and she is sentenced to die in the electric chair.

On the night of Ethel’s execution, Weldon struggles with the burden of his decision while friends gather at his home to steady his nerves. Outside, reporters crowd the street, eager to capture his reaction. One of them, Bob Nolan, bribes Weldon’s idle son-in-law Joe Biggers to let him into the house, where he stages a fake radio setup and cruelly improvises a sensational account of the execution in order to torment Weldon and provoke a public statement.

At the same time, Weldon’s daughter Stella Weldon has become infatuated with Gar Boni, a charming but unreliable man she met during the trial. Gar intends to leave town rather than let the romance become serious, but Stella begs him to stay or take her with him. During their final meeting she notices that Gar is carrying a gun, which he dismisses as something connected to his work.

As Nolan falsely describes Ethel collapsing on the way to the chair, the film cuts to Ethel’s actual final moments, which are fearful but dignified. Under the strain, Weldon goes outside and defends his verdict to the waiting press, insisting that the law must be obeyed. At that same moment a shot is fired during Stella’s last confrontation with Gar.

Stella rushes into the house carrying Gar’s gun and believing she has killed him. The family immediately urges Weldon to protect her by shaping a story of self-defense, but despite his anguish he telephones District Attorney Plunkett and tells the truth. The investigators then discover that Gar was actually struck by a bullet fired from another car across the street: he has been the victim of a gangland killing, not Stella’s crime of passion. With Stella innocent after all, she collapses in relief in her father’s arms, and Weldon’s agonizing test of principle is resolved.

Cast:

  • Sidney Fox – Stella Weldon
  • O.P. Heggie – Edward Weldon
  • Henry Hull – Nolan
  • Margaret Wycherly – Mrs. Weldon
  • Lynne Overman – Joe Biggers
  • Katherine Wilson – Ada Biggers
  • Richard Whorf – Arthur Weldon
  • Humphrey Bogart – Gar Boni
  • Granville Bates – Henry McGrath
  • Cora Witherspoon – Elizabeth McGrath
  • Moffat Johnston – Dist. Atty. Plunkett
  • Henry O’Neill – Ingersoll
  • Helen Flint – Ethel Saxon

„Call it Murder“ (Midnight) ist ein Film-Noir-Krimidrama aus dem Jahr 1934, das noch vor Inkrafttreten des Hays-Codes entstand. Das Drehbuch stammt von Chester Erskine, der auch Regie führte; Vorlage war das gleichnamige Theaterstück von Paul und Claire Sifton aus dem Jahr 1930, das von der Theatre Guild aufgeführt wurde.

Alternativer Titel: „Call it Murder“

Ethel Saxon steht wegen Mordes an ihrem Ehemann vor Gericht und behauptet, sie habe in einem Moment emotionaler Verzweiflung gehandelt, als er versuchte, sie zu verlassen. Viele Beobachter glauben, dass sie als Opfer einer Affekthandlung der Todesstrafe entgehen könnte, doch der Geschworenenvorsitzende Edward Weldon greift ein entscheidendes Detail auf. Als Ethel zugibt, dass sie das Geld an sich genommen hat, das ihr Mann mitnehmen wollte, nachdem sie ihn erschossen hatte, interpretiert Weldon dies als Beweis für Vorsatz. Von seiner Argumentation überzeugt, verurteilt die Jury sie wegen Mordes ersten Grades, und sie wird zum Tod auf dem elektrischen Stuhl verurteilt.

In der Nacht von Ethels Hinrichtung kämpft Weldon mit der Last seiner Entscheidung, während sich Freunde in seinem Haus versammeln, um ihn zu beruhigen. Draußen drängen sich Reporter auf der Straße, begierig darauf, seine Reaktion einzufangen. Einer von ihnen, Bob Nolan, besticht Weldons untätigen Schwiegersohn Joe Biggers, damit dieser ihn ins Haus lässt, wo er eine gefälschte Radioübertragung inszeniert und grausam eine sensationelle Schilderung der Hinrichtung improvisiert, um Weldon zu quälen und eine öffentliche Stellungnahme zu provozieren.

Gleichzeitig hat sich Weldons Tochter Stella Weldon in Gar Boni verliebt, einen charmanten, aber unzuverlässigen Mann, den sie während des Prozesses kennengelernt hat. Gar will die Stadt verlassen, anstatt die Romanze ernst werden zu lassen, doch Stella fleht ihn an, zu bleiben oder sie mitzunehmen. Bei ihrem letzten Treffen bemerkt sie, dass Gar eine Waffe bei sich trägt, was er als etwas abtut, das mit seiner Arbeit zu tun habe.

Während Nolan fälschlicherweise schildert, wie Ethel auf dem Weg zum Stuhl zusammenbricht, schneidet der Film zu Ethels tatsächlichen letzten Augenblicken, die von Angst geprägt, aber würdevoll sind. Unter dem Druck geht Weldon nach draußen und verteidigt sein Urteil vor der wartenden Presse, wobei er darauf besteht, dass das Gesetz befolgt werden muss. Im selben Moment fällt ein Schuss während Stellas letzter Konfrontation mit Gar.

Stella stürmt mit Gars Waffe ins Haus und glaubt, ihn getötet zu haben. Die Familie drängt Weldon sofort, sie zu schützen, indem er eine Geschichte der Notwehr erfindet, doch trotz seiner Qualen ruft er Bezirksstaatsanwalt Plunkett an und sagt die Wahrheit. Die Ermittler stellen daraufhin fest, dass Gar tatsächlich von einer Kugel getroffen wurde, die aus einem anderen Auto auf der anderen Straßenseite abgefeuert wurde: Er ist das Opfer eines Bandenmordes geworden, nicht Stellas Verbrechen aus Leidenschaft. Da Stella doch unschuldig ist, bricht sie vor Erleichterung in den Armen ihres Vaters zusammen, und Weldons qualvolle Prüfung seiner Prinzipien ist bestanden.