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MrSpinnert hat ein neues Medium hochgeladen, Chinas Modemafia: Ausbeutung für „Made in Italy“?
2 Stunden her
Chinas Modemafia: Ausbeutung für „Made in Italy“?
Chinas Modemafia: Ausbeutung für „Made in Italy“?
In deutschen Fußgängerzonen, auf Wochenmärkten und Flohmärkten kommt man nicht daran vorbei: In unglaublichen Mengen wird Kleidung mit dem Label „Made in Italy“ verkauft, aber zu Billigpreisen, die kaum zu erklären sind. Was steckt dahinter?
Danilo Ceccarelli, „Senior Coordinator“ der Europäischen Staatsanwaltschaft EPPO, sagt dazu: „In den letzten 20 Jahren hat sich ein verborgenes System chinesischer Organisationen in der europäischen Textilindustrie ausgebreitet. Niemand hat es gemerkt, auch wir nicht. Bis jetzt. Wir müssen nun massiv gegen ein riesiges EUweites Netzwerk aus halblegalen, illegalen, teilweise mafiösen und staatlichen chinesischen Strukturen bei uns vorgehen.“
Die ARD Story geht auf die Spur dieser Geschichte; die Suche führt zunächst in die alte toskanische Textilstadt Prato. Hier werden traditionelledle Stoffe für italienische Mode hergestellt; das Label „Made in Italy“ ist hier seit Generationen in erster Linie ein Qualitätsversprechen. Aber hier entstand auch das chinesische Fast-Fashion-System, das sich in ganz Europa ausgebreitet hat. In endlosen Fabrikhallen wird hier unter weitgehend unkontrollierten Arbeitsbedingungen Massenware für den europäischen Markt produziert. Mitten in der EU, mit dem attraktiven Label „Made in Italy“.
Chinas Modemafia: Ausbeutung für „Made in Italy“? | WDR Doku
🎥 Ein Film für ARD Story von Dominik v. Eisenhart-Rothe